Ein Verkehrsunfall mit verletzen Personen war die Übungsannahme, welche die Jugendbetreuer von Samariterbund und Feuerwehr gemeinsam erarbeitet hatten. Wie auch im Ernstfall müssen Feuerwehr und Arbeiter-Samariterbund (ASB) bei der Rettung verletzter Personen kooperieren. Zu Beginn der Übung wurden im Feuerwehrhaus bzw. beim Samariterbund die wichtigsten Punkte mit den Teilnehmern besprochen, die für einen technischen Einsatz in Form eines Unfalls relevant sind.

Die Übung war für unsere Jugendgruppen aufgeteilt, um sie auch entsprechend der Ausbildung und dem Wissensstand durchzuführen. Während am Vormittag die Jüngeren den Verkehrsunfall alleine abarbeiteten, konnte die Gruppe 1 am Nachmittag gemeinsam mit vier Damen der Samariterbund Jugendgruppe ein ähnliches Szenario mit mehreren Verletzten Personen üben.

Ziel dieser Übung war die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen, das gegenseitige Helfen und das Kennenlernen der verschiedenen Methoden und Herangehensweisen.

Der Jugend wurde das Arbeiten Großteils selbst überlassen, die Betreuer halfen aber natürlich, wenn Probleme oder Fragen auftraten.

Die Aufgaben wie Brandschutz, Absicherung, Personenrettung und dergleichen wurden im Vorhinein festgelegt, besprochen und am Einsatzort selbstständig durchgeführt. Gemeinsam konnten die jungen Florianis und Sanis die Verletzten-Darstellerin sorgfältig aus dem Fahrzeug retten und den Abtransport sicherstellen.

Durch ständige Kommunikation und tolle Zusammenhilfe war der Einsatz kein Problem für die Jugendgruppen und alle Aufgaben wurden tadellos erfüllt.

Da es mehrere Verletzte in diesem Szenario gab, mussten auch Jung-Feuerwehrler bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen, der Beruhigung von Patienten sowie der Hilfe beim Transportieren zu den Rettungsautos aushelfen. Da unser neues Feuerwehrhaus neben dem Arbeiter-Samariterbund entsteht, sind weitere solche Übungen in Zukunft geplant und wurden von den Jugendlichen auch sehr gut aufgenommen.

Als Abschluss gab es eine gemeinsame Jause im Feuerwehrhaus und eine Besprechung des Erlebten.

Danke an alle Betreuer, Helfer, den Übungsausarbeiter, der Verletzten-Darstellerin für ihre hervorragend überzeugende Daststellung und ganz besonders natürlich an unsere Jugendgruppen!

Wir hoffen auf weitere tolle Zusammenarbeit bei Klein & Groß!

 

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