Das wichtigste Kommunikationsmittel der Feuerwehren und anderer Einsatzkräfte in Österreich ist nach wie vor der Funk. Ohne diesen könnte keine Koordination stattfinden und Einsätze wären erheblich umständlicher abzuwickeln.

Um im Einsatzfall auch reibungslos und schnell kommunizieren zu können, wird von den Feuerwehren abwechselnd Funkübungen für die umliegenden Feuerwehren gestaltet, bei welchen die Zusammenarbeit der teilnehmenden Einsatzkräfte verbessert wird.
Die Kameraden von Goldwörth haben sich für die diesjährige Übung ein neues Konzept ausgedacht und so eine neue Situation geschaffen.
Alle teilnehmenden Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Feuerwehren Ottensheim, Walding, Höflein, Goldwörth, Mühldorf und Feldkirchen wurden auf die verschiedenen Fahrzeuge aufgeteilt, so dass jeder mit anderen Kollegen zusammenarbeiten musste.

Nach dieser Aufteilung begann nun die Funkübung, bei welcher jedes Fahrzeug-Team mehrere Aufgaben erhielt.
Als erstes musste ein Löschwasserbrunnen im Einsatzgebiet gefunden werden, zu welchem nur der „Hausname“ des anliegenden Gebäudes bekannt war. Dank der Durchmischung der Trupps konnte unser Trupp mithilfe des ortskundigen Goldwörther Kollegen und einer Ortskarte von Goldwörth den Brunnen schnell finden.
Der nächste Befehl war die Erkundung der Löschwasserbrunnen und melden aller relevanten Informationen wie Zufahrt, Erreichbarkeit, Wasserstand und Anschlussmöglichkeit.
Nun war es die nächste Aufgabe, den Anfahrtsweg vom FF Haus Goldwörth bis zu den Löschwasserbrunnen zu beschreiben und dabei alle signifikanten Anfahrtspunkte zu nennen.

Dann kam die Meldung: „Ein Haus an der Adresse X steht in Vollbrand! Stellen sie alle nötigen Lotsen und nennen sie deren Standort. Finden sie den nächstgelegenen Löschwasserbrunnen und nennen sie die Anzahl an benötigten C Rohren zur Brandbekämpfung.“
Jeder Trupp für sich musste die Lage bei diesen Gebäuden erkunden, mögliche Gefahren bei der Brandbekämpfung mit einbeziehen und den Löschangriff planen.

Als letztes sollten alle Teams eine gegebenen Halle oder Einrichtung in Goldwörth aufsuchen und die möglichen Gefahren bei dieser Halle im Falle eines Brandes herausfinden und weitergeben.
Da sich in Goldwörth mehrere Lagerhallen landwirtschaftlicher Art befinden, kommen darin durchaus größere Treibstofftanks, mehrere Behälter von „Spritzmitteln“ und viele weiteren Gefahrenquellen vor.

Nachdem alle Teams ihre Aufgaben erfolgreich gelöst hatten konnte alle zur Nachbesprechung der Übung ins FF Haus Goldwörth einrücken.

Die Übung war eine tolle Gelegenheit, das Einsatzgebiet Goldwörth besser kennen zu lernen und sehr lehrreich für alle Teilnehmer.
Vielen Dank der FF Goldwörth für die Ausarbeitung und Durchführung dieser Funkübung!

 

 

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