Am Dienstag, den 20. September 2016 kamen 23 Kameraden zur Brandeinsatzübung im Feuerwehrhaus zusammen. Die Übungsannahme lautete ein brennender PKW auf der Badeseestraße, genaue Adresse unbekannt. Weiters wurde angenommen es ist Hochsommer und die umliegenden Sträucher und Bäume sind ebenfalls gefährdet in Brand zu geraten.

Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, fuhren nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig aus und die Mitglieder mussten sich davor die Einsatzbekleidung noch anziehen. Um die Suche nach dem Einsatzort leichter zu gestalten teilten sich unsere Fahrzeuge auf und fuhren von beiden Seiten in die Badeseestraße ein. So konnte der Brand schnell lokalisiert werden und der Einsatzleiter machte sich ein Bild von der Lage.

Durch die Mannschaft des TLF-A 4000 wurde sofort unter Atemschutz mit einem HD-Rohr vorgegangen. Währenddessen baute die übrige Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges mithilfe zweier Kameraden des KLF-A ein Hydroschild und ein Schaumrohr auf. Aufgrund der zunehmenden Dämmerung wurde ebenfalls der Lichtmasten des TLF-A 4000 ausgefahren und somit der Einsatzort ausgeleuchtet. Die übrige Mannschaft des Kleinlöschfahrzeuges sorgte indessen für die Speisung des TLF-A 4000 mit einer rund 60m langen Zubringerleitung und die Absicherung der Unfallstelle.

Die Mannschaft des MTF-A unterstützte beide Fahrzeuge bei den Arbeiten. Nach rund 20 Minuten nach „Alarmierung“ konnte durch den Einsatzleiter „Brandaus“ gegeben werden. Die Nachbesprechung der Übung wurde gleich an Ort und Stelle durchgeführt. Anschließend wurde die Straße noch vom Schaum gesäubert und es konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden, wo anschließend die Geräte gereinigt und wieder verstaut wurden.

Wir bedanken uns bei Simon Berger und Stefan Magauer für die Ausarbeitung der interessanten Übung.

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