Im April war es wieder soweit: die Atemschutzwoche stand ins Haus. Von 10. – 16. April wurden wieder ettliche Atemluftflaschen von unseren Kameraden und Kameradinnen geleert. Der Schwerpunkt diesmal lag bei der Handhabung der Wärmebildkamera und beim Lesen des Bildes, dass die Kamera liefert. Mit der Wärmebildkamera ist es möglich sich auch in verrauchten oder dunklen Räumen zurechtzufinden. Genau das war auch die Aufgabe, welche sich unser Atemschutzwart Mario Parsch und sein Stellvertreter Stefan Berger bei der diesjährigen Atemschutzwoche einfallen ließen.

Start war beim neuen Feuerwehrhaus, wo es mit dem Tanklöschfahrzeug zum alten Feuerwehrhaus ging. Während der ca. 4-minütigen Fahrt mussten sich die Teilnehmer komplett ausrüsten. Am Ziel angekommen gab es noch einige Instruktionen von unserem Atemschutzwart, bevor es rauf in unsere Atemschutzstrecke ging.

Die Aufgabe bestand darin in der Strecke 3 kleine Taschenwärmer zu finden. Um das Ganze schwieriger zu gestalten, durften die Teilnehmer keinerlei Lichtquellen oder sonstigen Hilfsmittel verwenden. So sah immer nur derjenige etwas der die Kamera trug. Deshalb war es wichtig die anderen beiden Truppmitglieder nicht zu verlieren und ihnen Anweisungen zu geben, falls ein Deckel oder eine Klappe geöffnet wurde.

War einer der Taschenwärmer gefunden musste dieser mitgenommen werden und der gesamte Trupp wieder aus der Strecke hinaus. Draußen wurde die Kamera dann an den nächsten im Trupp weitergegeben und das Ganze solange wiederholt, bis alle Objekte gefunden wurden. Dadurch hatte jeder die Möglichkeit den Umgang mit der Kamera und das Lesen des Bildes zu beüben. Alle teilnehmenden Trupps konnten diese Aufgabe meistern und anschließend ins neue Feuerwehrhaus zurückkehren, wo die Geräte wieder einsatzbereit gemacht und in den Fahrzeugen verstaut wurden.

Das Fazit der Teilnehmer fiel durchwegs gleich aus: Die Aufgabe war durch die Dunkelheit und der „Blindheit“ der beiden anderen Truppmitglieder um einiges anstrenger als zunächst angenommen, aber es war eine tolle Übung zum Thema Wärmebildkamera.
 


Wir bedanken uns bei Mario Parsch und Stefan Berger für die Ausarbeitung dieser Übung, sowie dass sie sich die gesamte Woche Zeit nahmen und mit uns diese Übungen durchführten. Ein weiterer Dank geht an die Feuerwehr Landshaag, welche unsere Flaschen fast täglich wieder auffüllten.

Verwandte Beiträge

Übung: KHD-Geräte Der Übungsplan unserer Feuerwehr beinhaltet verschiedene Übungen mit theoretischem und praktischen Hintergrund über das ganze Jahr verteilt. Diesen Dienstag, den 03. Mai 2016 fand eine Übung zum Thema KHD-Geräte statt. Als Feuerwehr rücken wir nicht immer zu Bränden, Verkehrsunfällen oder zur "Katze auf dem Baum" aus, sondern auch zu Katastropheneinsätzen wie die Hochwasser 2002 & 2013 oder g...
Wasserwehr Übung: Rettung einer Person Zwei Tage nach unserer großen Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses fand wieder eine Übung statt. Dies war zugleich auch das Ende der Sommerpause und ab sofort finden wieder alle 2 Wochen Übungen statt. Diesmal stand eine Wasserwehr Übung am Programm bei der sich den Kameraden folgendes Einsatzszenario bot: Die Übungsannahme war eine kollabierte Person auf einer Plattform am Feldkirchner Badesee, we...
Atemschutzleistungsprüfung Am 10. und 11. März stellten sich insgesamt 13 Kameraden und Kameradinnen der Atemschutzleistungsprüfung um das begehrte Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze und Silber in Bad Leonfelden. Im Vorfeld wurde dafür schon fleißig trainiert um den anspruchsvollen Aufgaben gerecht zu werden. Hierbei übernahm unser Atemschutzwart Parsch Mario die Ausbildung bzw. Übungsleitung. Die Prüfung besteht in Bro...
Atemschutz-Grundausbildung im Bezirk UU Im noch jungen Jahr 2018 veranstaltete das Bezirksfeuerwehrkommando Urfahr Umgebung wieder die alljährliche Atemschutzgeräteträger-Grundausbildung. Unter der Leitung von HAW Gerhard Schietz und seinen Ausbildnern, sowie 5 Kameraden unserer Feuerwehr erlernten jeweils 18 Teilnehmer in 2 Lehrgängen alles Nötige um im Einsatz berechtigt zu sein, unter schwerem Atemschutz vorzugehen. Der erste Tei...