Unsere Betreuer, welche für die Planung und Durchführung von Freizeitaktivitäten zuständig sind, haben sich heuer etwas besonderes einfallen lassen: Nämlich mit den Fahrrädern ins Wikingerdorf nach Untermühl zu fahren und in der „Exlau“ an den Wikingerspielen teilzunehmen und dort zu Übernachten. Die Gruppe war über die Idee begeistert und so machten sich am Freitagnachmittag, den 14. Juli 2017, 20 Jugendmitglieder und 5 Betreuer mit den Rädern auf zur Exlau. Das Gepäck für die Übernachtung wurde dankenswerter Weise vom Silber Martin mit dem MTFA nachgefahren.

Entlang der Donau passierte man das Kraftwerk Aschach und wartete bei der ersten Raststation auf den Fährmann. Die Zeit wurde mit einer intensiven Trinkpause überbrückt bevor es nach der kurzen Überfuhr weiter nach Untermühl ging, von wo aus die Exklau bereits in Sichtweite war. Dort angekommen wurde das Wikingerschiff bestaunt. Unser Kommandant Kurt Reiter, der sich das Event mit der Jugend nicht entgehen ließ, organisierte, eine Rundfahrt mit dem Schiff. Hier ist es Brauch eine Wikinger- Adjustierung anzuziehen und auf der Donau wie einst die Wikinger zu rudern. Kühle Getränke an der Bar und Partymusik, ließen auch das Herz der Betreuerschaft höher schlagen. Nach der Fahrt ging es zurück ins Dorf.

Nach einer Stärkung am Wikinger-Buffet bereitete man sich auf die Spiele vor. Beim Bogenschießen, Speerwurf, Hufeisen- Weitwurf und der Ballschleuder mussten die Teilnehmer ihr Können als Wikinger unter Beweis stellen. Dies meisterten alle Jugendlichen bravourös. Nach Beendigung der Spiele heizte Helmut Reiter das Lagerfeuer an, wo Kommandant Kurt Reiter zu Rätselkönig wurde. Die Jugendgruppe hatte alle Mühe seine kniffligen Texträtsel zu entschlüsseln.

Langsam wurde es Dunkel in der Exlau und die Gruppe nach einer ausgiebigen Partie Fussball müde – man zog sich zurück ins Schlaflager. Hier zeigte sich dann wieder der hohe Teamgeist: Anfangs wurde die Gruppe auf Mädchen und Burschen aufgeteilt. Die Mädchen entschlossen sich jedoch einstimmig nicht alleine, sondern gemeinsam mit der restlichen Gruppe in einem Raum schlafen zu wollen! Kommandant Kurt Reiter segnete den Antrag ab und so bezogen die Mädls ihr Quartier.

Zu später Stunde folgte dann noch der Auftritt von Jugendbetreuer Christian Rauch: Er mutierte zum Leseonkel und las der Gruppe einen mitgebrachten Gruselroman vor bis die Stimme versagte. Dann wurde es schön langsam ruhig in der Exlau, nur das Geschnarche von so manchem Jugendbetreuer war zu hören.

Tags darauf, am 15. Juli um 08.00 Uhr war Frühstück und Körperpflege angesagt, bevor es für die Gruppe wieder zurück nach Feldkirchen ging, wo die Eltern die müden, aber glücklichen Heimkehrer schon beim Feuerwehrhaus erwarteten.

Bericht: Christian Rauch
 

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