Was müssen bzw. können wir als Feuerwehr beim Austreten von Gefährlichen Stoffen tun? Wo kommen wir überhaupt mit diesen in Berührung und wie erkenne ich sie? Diese und weitere Fragen waren teil der Gefährlichen Stoffe Übung, welche am Dienstag, 05. September, von unserem Kommandanten Kurt Reiter und Kommandant Stv. Stefan Magauer im Feuerwehrhaus abgehalten wurde. Dies war die erste Übung nach der großen Sommerpause. Nun stehen wieder alle zwei Wochen Übungen an bzw. beginnt das neue Ausbildungsjahr.

Beim Ersten Teil der Übung waren wir im Lehrsaal, wo von Kurt Reiter eine Präsentation zu Gefährlichen Stoffen abgehalten wurde. Hierbei waren etwa Themen wie das Auftreten von gefährlichen Stoffen und deren richtige Erkennung, Ausbreitung und Bekämpfung dabei. Im speziellen ging es darum, dass wir als Feuerwehr sowohl bei Brand- als auch bei technischen Einsätzen mit gefährlichen Stoffen in Berührung kommen können und worauf zu achten ist. Weitere Themen waren etwa die GAMS-Regel (Gefahr erkennen – Absichern – Menschenrettung – Spezialkräfte anfordern), das Absichern der Einsatzstelle und die Reinigung nach dem Einsatz. Als kleine Wissensüberprüfung galt es anschließend in Teamarbeit ein paar Gefahrengutnummern zu lösen.

Danach ging es weiter in die Fahrzeughalle wo unser Kommandant Stv. eine weitere Übung vorbereitet hatte. Es handelte sich hierbei um ein Fass in dem (angenommen) ein gefährlicher Stoff gelagert ist. Dieses Fass wies an der Vorderseite ein Leck auf, so dass dieser gefährliche Stoff Austreten konnte. Die Aufgabe war alle Geräte aus unseren Fahrzeugen zu entnehmen, mit denen man bei diesem Szenario etwas anzufangen wusste. Hierbei kamen Vorschläge wie unsere Auffangtassen, Planen etc. Um das ganze schwieriger zu gestalten wurde angenommen das Fass wäre ein 1000 Liter Tank welcher sich nicht mehr so leicht anheben ließe. Hierbei wurde dann mit unseren Hebekissen gearbeitet. Im Laufe der Übung wurden noch weitere Möglichkeiten erarbeitet um die Ausbreitung und das Auslaufen des gefährlichen Stoffes zu verhindern.

Bei der dritten Station wurde, ebenfalls in der Fahrzeughalle, eine Karte von der Netz OÖ ausgehängt, auf der gezeigt wurde wo sich in unserem Einsatzgebiet Gashähne und Gasleitungen befinden.

Wir bedanken uns bei unserem Kommandant Kurt Reiter, sowie Kommandant Stv. Stefan Magauer für die Vorbereitung und Ausarbeitung dieser wirklich interessanten Übung! Zudem ein weiteres Danke an Florian Köberl, welcher uns im Vorfeld der Übung noch in das neue feuerwehrinterne Alamierungssystem von BlaulichtSMS einwies.
 

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