Einen lange gehegten Wunsch erfüllten, unsere Freizeit-Verantwortlichen, Helmut Reiter und Florian Silber der Jugendgruppe am 30. September – Es ging zum Paintball!

Im Vorfeld wurde eine geeignete Anlage gesucht, die für alle Mitglieder der Gruppe altersgerecht passt und die Wahl fiel auf „Woodland“ in Hartkirchen. Diese bieten, neben dem üblichen Paintball, eine abgeänderte Version an, wo die Kugeln mit weniger Druck geschossen werden und auch schneller zerplatzen. Dies ermöglicht es auch Jugendlichen bereits mit dem Paintball spielen in Berührung zu kommen, ohne irgendwelche Verletzungen davon zu tragen.

Bei der Anlage angekommen wurden alle Gruppenmitglieder und die Betreuer mit einer Schutzmaske augestattet, um so Treffern im Gesicht und Auge vorzubeugen. Anschließend folgte eine gründliche Unterweisung vom Woodland- Verantwortlichen über den Pacour, Verhaltensregeln in und Abseits des Pacours, sowie die Handhabung der Pistole, dem sogenannten Markierer. Als dies erledigt war, starteten die ersten 10 Jugendmitglieder mit dem Spiel.

Fünf gegen fünf wurde gespielt, wobei sich eine Gruppe im bergigen Teil des Pacours zu einem Startpunkt begab und die andere unten beim Ausgang auf das Startsignal wartete. Die Gruppen besprachen vor dem Start unterschiedliche Vorgehensweisen und Angriffswege, wobei viele Methoden zum Erfolg führten. Zwei unterschiedliche Methoden kristallisierten sich allerdings heraus:
 

  • Vietcong Methode
    Eindringen und Verkriechen in Verstecken um von dort aus geschützter Umgebung auf Fehler des Gegners zu lauern, sowie das Verkriechen in den Tunnels
  • Angriff ist die beste Verteidigung Methode
    Vorrücken – Markierer benützen. Wenn erforderlich erhielt man von Teamkollegen Feuerschutz um von Hindernis zu Hinderns zu schleichen oder zu robben

Eine Gruppe zündete auch eine (ungefährliche) Rauchbombe, um so den Gegner zu irritieren. Das Spiel machte den Gruppenmitgliedern und auch der Betreuerschaft viel Spaß, wenn es auch gehörig anstrengend ist und man bereits das vierte oder fünfte Spiel in den Beinen hat. Nachmittags brach die Gruppe dann auf, um zurück zum Feuerwehrhaus zu fahren.

Der Gruppe wurde die Möglichkeit gegeben sich zu Hause umzuziehen, denn Abends war ein Platz in der Pizzeria La Mamma in Aschach als Abschluss des Tages reserviert. Dort musste die Kellnerin feststellen, dass unsere Gruppe, wenn sie Kohldampf hat, einen ganz schön ins Schwitzen bringen kann.

Und so fand er ereignissreiche Tag noch einen Ausklang in gemütlicher Atmosphäre. Die komplette Gruppe bekniete dort die Jugendbetreuerschaft, diese Aktivität auch nächstes Jahr wieder zu organisieren. Dem Wunsch der Gruppe wird natürlich gerne nachgekommen.

Bericht: Christian Rauch