Nach dem Neubau unseres Feuerwehrhauses wurde nur eine vorrübergehende Gartengestaltung in Eigenregie gemacht. Doch nach und nach merkte man vor allem beim Rasenmähen, dass die vorhandene Gestaltung umständlich ist und Probleme mit sich bringt. Also stand der Entschluss fest – es kommt eine Gartenneugestaltung.

So bildete sich mit Isabella Radler, Tobias Zehetbauer, Martin Silber und Prieschl Thomas ein Organisationsteam, welche sich um diese Aufgabe annahm. Es stand fest, dass die Neugestaltung diesmal von einer geeigneten Firma in Zusammenarbeit mit uns stattfinden würde. Deshalb wurden verschiedene Angebote eingeholt, verglichen und schlussendlich fanden wir mit dem Maschinenring Urfahr einen kompetenten Partner für unser Projekt. Hierbei erleichterte uns die Tatsache, dass Bezirksfeuerwehrkommandant Ing. Johannes Enzenhofer gleichzeitig auch Geschäftsführer des Maschinenrings Urfahr ist. Er ging auf all unsere Wünsche ein und brachte auch einiges an Erfahrung in der Gestaltung von „Feuerwehrgärten“ mit.

Am 12. Oktober war es dann soweit und um 07.00 Uhr rollte der Bagger an um mit den Arbeiten zu beginnen. Unterstützt wurde das Organisationsteam bei den Arbeiten zusätzlich von Lukas Starmayr und Martin Peneder. Hierbei teilte sich die Gartenneugestaltung in zwei Bereiche auf: zum einen in den vorderen Bereich bei den Parkplätzen, sowie der angrenzenden Wiese und zu zweiten in den Bereich auf der Nordseite hinter dem Feuerwehrhaus.
 

Vorderseite

Beim Neubau plante der Architekt einige der Parkplätze versetzt. Dies störte aber beim Rasenmähen, so dass man mit der Neugestaltung die Parkplätze so gut es ging begradigte. Die oberste Schicht der Erde wurde durch den Bagger abgetragen und anschließend noch die Rinne für die Leistensteine ausgehoben. Tags darauf begann man mit dem Setzen der Leistensteine. Anschließend schnitt ein Teil unserer Kameraden und Kameradinnen das Unkrautvlies für den vorderen Teil zu.

Nach dem Neubau wurde bei den Parkflächen zur Dekoration Schotter in die Abgrenzungen eingefüllt. Dieser musste nun herausgeschaufelt werden, um Platz für die neuen Gräser zu schaffen. Unsere selbstgepflanzten überlebten den Winter leider nicht, wobei wir im Laufe der Arbeiten den Grund erfahren mussten. Hierbei stellte man nämlich fest, dass beim Neubau der Restbeton in diese Begrenzungen gekippt und mit Erde überdeckt wurde. So waren die Pflanzen in einer Betonwanne gepflanzt, wo keinerlei Wasser ablaufen konnte und in folge dessen alle Wurzeln abgefault sind. Also musste der Beton herausgestemmt und die Löcher mit frischer Komposterde befüllt werden.

Währenddessen begann man auch an der Parkplatzseite mit dem Graben der Löcher für die Pflanzen. Bei der Bepflanzung entschied man sich für Ahorn-Kugelbäume, sowie Ziergräser in verschiedenen Arten. Diese kommen auch ohne viel Pflege aus. In die Löcher füllten wir anschließend Komposterde und pflanzten alles ein. Zum Abschluss kam auch hier noch eine Schicht Rindenmulch zur Dekoration zum Einsatz.
 

Rückseite

Da vor allem im Sommer im Inneren unseres Feuerwehrhauses in die Höhe schnellen, beschlossen wir im Außenbereich einen Sitzbereich zu schaffen. Deshalb wurde an der Nordseite mit dem Bagger eine Fläche freigeschaufelt, welche schlussendlich mit einem Sichtschutz versehen werden sollte. So trug der Bagger auch hier die obere Schicht der Erde ab und die Arbeiten konnten beginnen. Zuerst füllte man die freigeschauffelte Grube mit Schotter auf und bearbeitete sie anschließend mit der Rüttelplatte. Danach wurden alle Messungen für die Leistensteine vorgenommen, damit diese auch korrekt eingesetzt werden.

Gesagt getan: in Rekordtempo verlegten die Mitarbeiter des Maschinenrings die Leistensteine, wo sich nachher der Sitzbereich befinden sollte. Rund um den Sichtschutz war auch eine Bepflanzung geplant. Deshalb wurde händisch noch eine ca. 60cm breite und 30cm Tiefe Rinne gegraben und die restlichen Leistensteine in Form eines L’s um den Sichtschutz gesetzt. Aufgrund der harten und lehmhaltigen Erde, stellte sich dies als wahrer Kraftakt heraus.

Da alle Vorkehrungen für die Bepflanzung getroffen waren, widmete man sich dem Sitzbereich. Hier wurden nun die Träger für den Sichtschutz einbetoniert und anschließend die restliche Schicht Split aufgefüllt. Da der Sitzbereich direkt an den Weg rund um das Feuerwehrhaus angrenzte, entschied man sich auch hier für Zementplatten, um ein einheitliches Aussehen zu erreichen.

Als alle Leistensteine gesetzt, alle Platten gelegt und der Sichtschutz aufgebaut waren füllte man die vorher ausgegrabene L-Form mit frischer Komposterde. Darüber kam ein Unkrautvlies und eine Schicht Rindenmulch zur Dekoration.

Ein weiterer Teil der Umgestaltung im hinteren Bereich betraf unseren Platz wo unsere Mülltonnenbox steht. Dort haben die Mitarbeiter des Maschinenrings ebenfalls noch Leistensteine zur Abgrenzung gesetzt und anschließend noch Platten verlegt.
 

Fertigstellung

Die Arbeiten nahmen insgesamt 5 Tage in Anspruch, wobei hier von unseren 6 Kameraden und Kameradinnen insgesamt 132 Stunden Eigenleistung in die Gartenneugestaltung einflossen. Schlussendlich war es aber jede Stunde wert, da wir nun auf einen schön gestalteten Garten blicken können. Im hinteren Bereich haben wir nun einen tollen Sitzbereich um der Hitze im Sommer etwas zu entkommen.

Die Feuerwehr Feldkirchen und allen voran das Kommando bedankt sich sehr herzlich bei den Organisatoren und Helfern für ihre investierte Zeit und Kraft bei der Gartenneugestaltung. Ein weiterer Dank geht an den Maschinenring Urfahr für die kompetente Beratung zur Neugestaltung und der anschließenden Ausführung der Planung.

Weitere Bilder zur Gartenneugestaltung gibts auf unserer Flickr-Seite zu sehen!