Zu einem Übungsabend zum Thema Leitern, trafen sich 19 KameradInnen am Dienstag, 20. Februar im Feuerwehrhaus. Übungsleiter Stefan Magauer und Andreas Berger ließen sich für dieses Thema eine Mischung aus Theorie und Praxis, sowie Erfindungsreichtum einfallen. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung teilte man die Anwesenden in zwei Gruppen auf, wobei eine im neuen Feuerwehrhaus blieb und die andere zum alten Feuerwehrhaus fuhr.
 

Station 1: Theorie zu Leitern, sowie deren Anwendung

Bei der ersten Station, welche im alten Feuerwehrhaus stattfand, widmete man sich der Theorie, sowie der Anwendung von Schiebeleitern bzw. Leitern allgemein. Hierzu bereiteten Kommandant Stefan Magauer und Michael Reiter eine 3-teilige Schiebeleiter vor. Bevor diese zum Einsatz kam, erhielten die KameradInnen noch einiges an theoretischem Wissen zum Thema Leitern. Wieviele Personen benötige ich zum Aufstellen? Wie steil sollte der Anstellwinkel sein? Was muss ich beim Besteigen der Leiter beachten? Diese und weitere Fragen beantwortete Stefan Magauer in einem Kurzvortrag.

Als die Theorie vorbei war, ging es darum die Leiter richtig aufzustellen. Schnell merkte man, dass hierfür 6 Personen nötig sind, da die Leiter ein Eigengewicht von ca. 73 Kilogramm auf die Waage bringt. Ziel war es, die Leiter an den Schlauchturm anzulehnen und zu sichern, so dass ein Kamerad unfallfrei hinauf und wieder hinunter klettern konnte. Man wechselte sich anschließend beim Sichern und Hinaufklettern ab, damit jeder einmal die Höhe hautnah miterleben konnte. Nachdem dies eledigt war, baute man die Leiter wieder ab und die Gruppen wechselten zur jeweils anderen Station.
 

Geschicktlichtkeitsübung

Die zweite Station wurde von Andreas Berger betreut. Er stellte uns hierbei die Aufgabe innerhalb 30 Minuten einen am Boden liegenden und zusammengeklappten Biertisch nur mithilfe von im Fahrzeug befindlichen Sachen aufzustellen. Die Schwierigkeit darin bestand allerdings, dass sich auf dem Tisch 3 Flaschen befanden, welche nicht umfallen durften. Da es hierbei nicht um regelkonformes Arbeiten ging, sondern eher um Improvisation und Erfindergeist, tüftelten die Gruppen zwei jeweils unterschiedliche Lösungen aus.

Gruppe 2 nahm zwei Steckleiternteile und verband diese mittels Verbindungsteil. Da deren Überlegung allerdings eine zweite Leiter erforderte, nahm man eine Leine zur Hand und knüpfte wiederum zwei Steckleiternteile zusammen. Diese beiden Teile stellte man anschließend über den Tisch. An der Unterseite wurde jeweils eine Umlenkrolle angebracht. Anschließend nahm man zwei Leinen, band sie um den Tisch und fädelte sie in die Umlenkrolle ein. Da unsere Ameise in diesem Szenario einen sicheren Punkt darstellte, wurde hierbei mittels Rundschlinge eine Konstruktion gefertigt in der man das Seil von der Umlenkrolle anbrachte.

Als dies geschafft war, wagte man den ersten Versuch. Schnell merkten alle Beteiligten, dass die beiden Leitern zusammengezogen werden und wegzurutschen drohten. So nahm man den Einreißhaken zu Hilfe und band diesen an die Hinterseite der beiden Leiternteile um so ein zusammenrutschen zu verhindern. Behutsam wagte man nun den nächsten Versuch, welcher anschließend auch den gewünschten Erfolg brachte. Gruppe 2 reizte das Zeitlimit fast aus, allerdings mit einem stabileren Endresultat als Gruppe 1.
 


Wir bedanken uns bei Stefan Magauer und Andreas Berger für die Ausarbeitung der Übung. Durch die spielerische Komponente kam neben Theorie und Praxis auch der Spaß an diesem Thema nicht zu kurz. Zudem zeigte sich der Erfindergeist so manches Kameraden bei dem Geschicklichkeitsspiel, sowie der Teamgeist der in unserer Feuerwehr herrscht.

Weitere Bilder gibts auf unserer Flickr-Seite zu sehen!

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