Ein Brandeinsatz mit zwei Bewusstlosen Personen war Thema der von Reisinger Lukas und Stefan Weißböck vorbereiteten Brandeinsatzübung am Dienstag, 20. März 2018. Insgesamt folgten der Einladung 22 KameradInnen, welche pünktlich um 19 Uhr zum Einsatzort ausrückten. Dort angekommen machte sich Einsatzleiter Stefan Berger ein Bild von der Lage. Es handelte sich um ein Einfamilienhaus, wo sich in unmittelbarer Nähe ein Hackschnitzellager und eine Scheune befanden. Dieses Hackschnitzellager stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand, zudem wurden zwei Personen vermisst.

Bereits bei der Anfahrt rüstete sich der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges aus und ging sofort mittels HD-Rohr in das Gebäude vor. Bereits nach kurzer Zeit lokalisierte der Trupp die beiden bewusstlosen Personen. Indessen nahm die Kameraden des Tanklöschfahrzeuges zwei C-Rohre zur Bekämpfung des Hackschnitzellagerbrandes vor. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, fuhr die Mannschaft des KLF einen ca. 140 Meter weit entfernten Löschwasserbrunnen an. Dort baute man eine Saugleitung auf und beförderte das Wasser über die 140 Meter lange Zubringerleitung zum Tanklöschfahrzeug.

Somit war die Löschwasserversorgung bis zum Eintreffen weiterer Feuerwehren gesichert. Um das nebenstehende Wohngebäude zu schützen, überlegte man noch zwei Hydroschilder aufzubauen, was man aber dann aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr durchführte.

Nachdem der Atemschutztrupp die Verletzten Personen fand, brachte er sie ins freie, wo sie das Team des Feuerwehrmedizinischen Dienstes übernahm und versorgte. Hierbei waren die Kenntnisse der FMD-Übung, welche vor nicht allzu langer Zeit stattfand, sehr hilfreich. Es wurde auch durch den FMD nochmals der Notfallcheck durchgeführt und die Personen in die stabile Seitenlage versetzt. Aufgrund der eisigen Kälte wickelte man sie in Rettungsdecken und versorgte sie weiterhin.

Nach ca. 1 Stunde konnte „Brand aus“ gegeben und die Übung beendet werden. Anschließend wurden alle Schläuche und Geräte in den Fahrzeugen verstaut und die Nachbesprechung durchgeführt.

Wir bedanken uns bei Lukas Reisinger und Stefan Weißböck für die Ausarbeitung der Übung. Ebenso ein Dank an die Verletzen, dass sie sich die Zeit genommen haben und für unsere Übung die Darsteller spielten.

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