Eine noch nie da gewesene Saisonbilanz können die Jugendgruppen nach Abschluss der Wettbewerbssaison ziehen. Es wurde in Sphären vorgedrungen, welche man anfangs der Saison nicht mal zu träumen gewagt hätte.
 

Gruppe 2

Seit 1899 gibt es in Feldkirchen eine freiwillige Feuerwehr, seit den 1950er Jahren das Bewerbswesen in Oberösterreich. Unsere Gruppen waren immer sehr eifrig bei den Bewerben vertreten, doch zu einem Bezirks-Gesamtsieg reichte es nie. Bis heuer, wo die Jugendgruppe 2 überlegen mit 35 Punkten (Sekunden) Vorsprung diesen Bezirkssieg in ihrer Leistungsklasse (2. Klasse) holten.

Insgesamt 3 mal ein 1. Rang (Bronze und Silber in Laimbach, Bronze in Altenberg) waren hier der Grundstein zu diesem unglaublichen Erfolg. Weiters zu Buche standen noch 4. und 5. Range (Altenberg und Herzogsdorf). Ausschlaggebend war hier vor allem die technisch feine Klinge der Gruppe und die saubere Arbeit. Nur so ist es zu erklären das sich die Gruppe 2 in der Bezirks-Gesamtwertung der 2. Klasse gegenüber Teams durchsetzte, die vom Gesamtalter her älter (und auch größer) als unsere Gruppe waren.

Als Belohnung winkt nun das Aufsteigen in die 1. Klasse im Jahr 2019, wo man aber auch nicht nur „unter ferner liefen“ landen möchte.
 

Gruppe 1

Da diese Gruppe unverändert gegenüber dem Vorjahr in die Bewerbssaison 2018 startete, war die Vorfreude und die Hoffnung, dass es ein erfolgreiches Jahr werden könnte, groß. Dass die Gruppe dann alles bisher Erlebte in den Schatten stellte, damit konnte keiner rechnen.

Insgesamt 4 mal ein 1. Rang, wobei es immer ein Dopplesieg war (in Reichersberg und in Weißenkirchen gewann die Gruppe 1 sowohl in Bronze als auch in Silber). Zudem erreichte man mehrere 2. Ränge (Offenhausen (Silber), Laimbach (Bronze), Altenberg (sowohl in Bronze als auch in Silber) und 3. Ränge (Pfarrkirchen (Silber), Julbach (Bronze), Landesbewerb Rainbach (Silber).

Beim Bezirksbewerb in Altenberg wurde ausgerechnet beim Parallelstart vor vielen Zuschauern und vor den Augen des Kommandanten Stefan Magauer die feuerwehrinterne Bestzeit im Hindernislauf auf 40,59 Sekunden heruntergeschraubt und so im Hindernislauf Tagesbestzeit in unserem Bezirk aufgestellt. Im Silberlauf folgte dann der nächste Paukenschlag: 42,47 Sekunden wiederum Tagesbestzeit.

Beim Landesbewerb in Rainbach/Mkr. richtete sich die Gruppe 1 nach einem fehlerhaften Bronzelauf, aufgrund des enorm hohen Teamspirits, auf und lief mit einem fehlerfreien und unglaublichen Silberlauf zu einem 1. Rang und einem 3. Platz! Bei der Heimkehr aus Rainbach waren sämtliche Eltern sowie das Feuerwehrkommando versammelt um Party zu machen und diesen noch nie da gewesenen Erfolg gebührend zu feiern. Wer dachte das wars, der irrte.

Mit diesem 3. Platz qualifizierte sich die Gruppe (Addition Landesbewerb 2017 und Landesbewerb 2018) für den Bundesbewerb in Wien. Ein bisher noch nie dagewesener Erfolg in der Geschichte unserer Feuerwehr.

Nach intensiver Vorbereitung in sportlicher sowie organisatorischer Form trat man, im Stadlauer Stadion vor rund hundert mitgereisten Fans aus Feldkirchen, bei diesem Bundesbewerb an und landete auf dem guten 12. Rang unter 52 angetretenen Gruppen. Doch bereits zuvor bewies die Gruppen mit der Qualifikation, dass sie eine der besten Gruppen aus ganz Österreich ist. Die Eindrücke, die Kameradschaft, das Zusammenkommen mit Jugendlichen aus anderen Bundesländern (insbesondere das mit der FF Jugend aus Hermagor), die Siegerehrung am Rathausplatz wird die Gruppe noch viele Jahre in Erinnerung behalten.

Zuhause angekommen folgte dann noch ein gemeinsamer Empfang mit der FF Jugend Bad Mühllacken am Marktplatz, wo die Gruppen mit offenen Anhängern zu Ehrenrunden im Ort herumgefahren wurden. Abschließend lud dann auch noch Landeshauptmann Thomas Stelzer die Gruppe zu einem Empfang ins Rathaus ein.
 
 

Worte von Hauptjugendbetreuer Christian Rauch

„Es gab so viele Magic Moments dieses Jahr! Nicht nur der Landes- und Bundesbewerb und die Empfänge bleiben unvergessen, auch die Gruppe 2 Erfolge haben mich irrsinnig glücklich gemacht. Vor allem der Umstand das sich die Gruppe 1 mächtig mit der Gruppe 2 mitgefreut hat, macht mich stolz. Ebenso bin ich dankbar das unsere Gruppe es verstanden hat, Kontakte beim Bundesbewerb mit anderen Gruppen aus anderen Bundesländern zu knüpfen (FF Jugend Hermagor). Dies ist der eigentliche Sinn der Feuerwehrjugend, das Gemeinsame, die Kameradschaft und Freundschaft. Ich bin auch froh das bei all dem Erfolg immer der Schmäh im Training und bei den Bewerben nie zu kurz kam. Ich und mein Betreuerteam können mit recht stolz auf unsere Jugendmitglieder sein!“