Die erste (reguläre Übung) nach der verlängerten Sommerpause stand am Dienstag, 06. November auf dem Programm. Dieses Jahr dauerte die Sommerpause aufgrund der THL-Abnahme Ende Oktober etwas länger als normalerweise. Am Programm stand die Kraftfahrerschulung, wo Andreas Berger einen Hindernisparcour am Badeseegelände aufbaute.
 

Knifflige Aufgabe für unsere Kraftfahrer

Da es nicht selten vorkommt, dass wir in der Dämmerung oder nachts zu Einsätzen ausfahren müssen, passte es ganz gut, dass es mittlerweile schon schnell dunkel wird. So war es um bei Übungsbeginn um 19 Uhr bereits stockdunkel. Zu Beginn erklärte Andreas Berger das Szenario bzw. seinen Hindernisparcour im Schulungsraum. Diesen Parcours bestritt man mit unserem Tanklöschfahrzeug, sowie dem Kleinlöschfahrzeug.

Insgesamt bestand der Hindernisparcour aus 5 Stationen bzw. Aufgaben. Bei der ersten Station simulierte man mit Holzkeilen eine 2,55m breite Gasse. Der Abstand wurde deshalb so gewählt, da die Spurbreite unseres Tanklöschfahrzeuges nur gering darunter liegt. Als Beleuchtung durfte nur die am Fahrzeug mitgeführte verwendet werden, es wurden also keinerlei Scheinwerfer oder Ähnliches aufgebaut. Aufgabe war es rückwärts in die Gasse einzufahren. Hierbei hatten die KameradInnen keinerlei Probleme, wobei die Meinung einheitlich war, dass das Hinausfahren aus der „Gasse“ schwieriger sei.
 

Abschätzen von Entfernungen

Bei Station 2 ging es darum, Entfernungen richtig abzuschätzen. Die Teilnehmer mussten rückwärts auf das Hindernis zufahren und 1 Meter davor zum Stehen kommen. Dass dies mit einem ca. 15 Tonnen schweren Fahrzeug nicht allzu leicht abzuschätzen ist, wurde den KameradInnen schnell klar und so blieben die meisten schon ein paar Meter vorher stehen. Schlussendlich war der Dreh schnell raus und bei den weiteren Versuchen funktionierte es einwandfrei.

Schlussendlich galt es bei Station 3 mit dem Vorder- und dem Hinterrad auf einem C-Schlauch zu parken, welcher auf der Beifahrerseite ausgelegt war. Dies war, so die einheitliche Meinung, die schwerste Station, da es in der Dunkelheit schwer abzuschätzen war, wo der Schlauch genau liegt.
 

Fahrtraining mit dem KLF

Natürlich war die Übung nicht nur darauf ausgelegt mit dem Tanklöschfahrzeug Aufgaben zu lösen. Die Aufgaben mit dem Kleinlöschfahrzeug waren ähnlich zu den anderen 3. Bei Station 1 galt es rückwärts einen Slalom zu absolvieren, wobei die Hindernisse ca. 10 Meter voneinander entfernt standen. Hier kamen alle KameradInnen mühelos durch.

Bei Station 2 stellte man mithilfe von 2 Ytongsteinen und 2 Rohren eine Einfahrt dar. Unsere Kraftfahrer mussten einige Meter vor dem Hindernis stehen bleiben und die anderen anweisen, wie eng sie die Durchfahrt gestalten sollten. Dies diente zur Abschätzung der Breite, wobei hier nicht auf die Seitenspiegel vergessen werden durfte. Auch diese Station war kein Problem.
 
Wir bedanken uns bei Andreas Berger für die Schulung unserer Kraftfahrer. Ein verlässlicher Fahrer ist bei jeder Übung, sowie bei jedem Einsatz unerlässlich und dazu gehört es auch über das Fahrzeug Bescheid zu wissen, sowie mit diesem auch in außergewöhnlichen Situationen umgehen zu können. Für unsere Lenker war es lehrreich und vor allem spannend in der Dunkelheit diesen Hindernisparcour zu absolvieren.
 

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