Ende November, genau genommen von 19. bis 25. November war es wieder soweit und unsere alljährliche Atemschutzwoche fand statt. Um als Atemschutzgeräteträger im Einsatzfall mit dem Gerät arbeiten zu dürfen, muss jeder Atemschutzräger nachweisen können, dass er zweimal im Jahr an Einsätzen oder Übungen mit dem Atemschutzgerät teilgenommen hat. Um dies allen Mitgliedern in unserer Feuerwehr zu ermöglichen, findet neben dem Atemschutzleistungstest jährlich bei uns die Atemschutzwoche statt.

Ende November war es wieder soweit: etliche Kameraden und Kameradinnen nutzten an 6 Tagen wieder die Gelegenheit sich das Atemschutzgerät umzuschnallen und spannende Szenarien zu üben. Damit nicht immer das Selbe geübt wird, lassen sich unser Atemschutzwart Mario Parsch und sein Stellvertreter Christoph Wögerer immer wieder etwas neues einfallen.
 

Personensuche im verrauchten Gebäude

Diesmal stand uns ein leerstehendes Gebäude für unsere Atemschutzwoche zur Verfügung. Hierbei geht ein großer Dank an den Eigentümer, dass er das Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Um das Ganze etwas schwieriger zu gestalten „verrauchte“ man das Gebäude mit der Nebelmaschine. Doch bevor die Trupps ins Gebäude vordringen und die Person suchten, gab es eine Einschulung betreffend Schlauchpaket.

Beim Schlauchpaket handelt es sich um bereits zusammengekuppelte und mit Klebeband befestigte Schläuche. Füllt sich das Schlauchpaket nun mit Wasser, reißt dieses Klebeband und der Trupp kann sofort mit einer beträchtlichen Schlauchlänge den Angriff vornehmen.

Um dies zu Üben, zeigte Mario Parsch die Handhabung vor. Anschließend erhielt der Trupp die Aufgabe eine bewusstlose Person in dem verrauchten Gebäude zu lokalisieren und in Sicherheit zu bringen. Hierbei achtete auch auf die richtige Türöffnung und das richtige Vorgehen. Schnell fand der Trupp die Person und brachte sie ins Freie und der zweite Teil der Übung begann.
 

Löschen eines Brandes und Versorgen der Geräte

Der zweite Teil der Übung bestand darin einen Brand zu löschen. Hierbei handelte es sich nicht um einen realen Brand, sondern um einen Handscheinwerfer der rot blinkte. Dieser musste abgeschalten und somit also gelöscht werden. Nach getaner Arbeit gab man über Funk dem Atemschutzsammelplatz bescheid und die Übung war beendet. Anschließend folgte noch die Versorgung der Geräte im Feuerwehrhaus um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Wir bedanken uns bei Mario Parsch und Christoph Wögerer für die Ausarbeitung der Übung und die Durchführung der Atemschutzwoche. Ebenfalls ein Dankeschön an den Gebäudeeigentümer und natürlich an unsere Atemschutzträger, welche sich wieder zahlreich Zeit genommen haben.
 

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