Die Digitalisierung macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Deshalb ist es notwendig sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, da die ein oder andere Neuerung eine wesentliche Entlastung mit sich bringt. Darum fand am 12. März eine Schulung zum Thema „Digitale Wasserkarte“ statt.

Neue Möglichkeiten der Wasserkarte

Bisher gab es einen Folder mit allen verfügbaren Wasserentnahmestellen in der Einsatzzentrale und in den Fahrzeugen. Diese waren mit den Daten aus dem Service von Wasserkarte.info gefüllt. Da diese Zettel immer sehr umständlich waren und trotz Sortierung keine wirkliche Übersicht herrschte, überlegte man sich eine Alternative. Da kam die neue App von Wasserkarte.info genau recht.

Mithilfe der App kann man am Einsatz-Tablet, welches auch für die Anfahrt zum Einsatzort dient, ist es nun möglich, die Wasserentnahmestellen im Umkreis digital abzurufen. Drückt man auf die gewünschte Entnahmestelle, so öffnet sich eine weitere Ansicht mit Fotos und Details wie Saughöhe, Anfahrtsweg etc.

Zusätzlich ist es möglich, QR-Codes von Wasserentnahmestellen zu Scannen und somit gleich zum gewünschten Hydranten, Brunnen etc. zu gelangen.

Aufgaben bei der Übung

Lukas Reisinger, Martin Silber und Stefan Weißböck arbeiteten diese Übung aus und lockten damit einige Kameradinnen und Kameraden ins Feuerwehrhaus. Die Anwesenden sollten nicht nur einen Frontalvortrag zum Thema bekommen, sondern sich damit auch auseinandersetzen und den neuen Service ausprobieren.

Aus diesem Grund war die Übung ähnlich einer Funkübung: Die Teilnehmer wurden auf 3 Fahrzeuge aufgeteilt und anschließend zu verschiedenen Entnahmestellen entsandt. Dort angekommen, galt es die nächstgelegenen 3 Wasserentnahmestellen mittels der digitalen Wasserkarte zu suchen und via Funk an die Florianstation mitzuteilen. Die weitere Aufgabe bestand darin z.B. zur nördlichsten der zuvor durchgegeben Entnahmestellen zu fahren und diese auf ihre Funktion zu überprüfen. Dort angekommen war zudem ein QR-Code angebracht, welchen es zu scannen galt und das nächste Ziel markierte. Bei diesem Ziel sollte auch wieder die Funktionstüchtigkeit überprüft werden bevor es zurück ins Feuerwehrhaus zur Nachbesprechung ging.

Die Kameraden waren sich durchwegs einig, dass die digitale Wasserkarte eine wesentliche Erleichterung beim Thema Wasserentnahmestellen darstellt. Trotzdem bleibt die analoge Version im Fahrzeug, damit bei technischen Problemen trotzdem alle Infos vorhanden sind.

Wir bedanken uns bei Lukas Reisinger, Martin Silber und Stefan Weißböck für die Ausarbeitung der Übung!

Weitere Fotos gibt’s auf unserer Flickr-Seite!

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