Eine Übung zum Thema Kleinlöschgeräte fand am Dienstag, 23. April 2019 im Feuerwehrhaus bzw. in Bergheim statt. Die Kameraden Christian Rauch, Tobias Zehetbauer und Martin Silber schulten die anwesenden Kameraden auf den Einsatz mit den verschiedenen Geräten und stellten diese vor.

Start mit der Theorie

Bevor die KameradInnen zum praktischen Teil voranschritten, gab es noch einen kleinen Theorie-Vortrag von Christian Rauch im Schulungsraum. Er stellte die wesentlichen Kleinlöschgeräte wie Feuerlöscher, Feuerpatsche und Löschdecke vor und zeigte deren Einsatzgebiete auf und auch wo diese ungeeignet sind. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung durch seine Tätigkeit als Brandschutztechniker gab es niemanden der dafür besser geeignet gewesen wäre.

Gespickt mit einigen Alltagsgeschichten aus dem Berufsleben brachte er den 21 Anwesenden Wissenswertes zu diesen Geräten und speziell zum Feuerlöscher bei. Dies beinhaltete Vor- und Nachteile der verschiedenen Löscher, Einsatzgebiete, gesetzliche Regelungen und noch vieles mehr.

Praktische Übungen in Bergheim

Um das theoretisch Erlernte auch in der Praxis zu veranschaulichen und auszuprobieren begaben sich die Übungsteilnehmer nach Bergheim. Dort hatten die Übungsleiter insgesamt 3 Stationen vorbereitet.

Station 1: Bei der ersten Station galt es mit dem Feuerlöscher einen Brand in einer Wanne zu bekämpfen. Durch die vorher erlernte bzw. aufgefrischte Inbetriebnahme der Feuerlöscher stellte dies bei den Kameradinnen und Kameraden keine Schwierigkeiten dar. Bei dieser Station kamen vorwiegend Pulverlöscher zum Einsatz. Um den Unterschied zum Schaumlöscher zu zeigen, wurde auch mit diesem ein Brand bekämpft.

Station 2: Hier drehte sich alles um das Thema Löschdecke. Diese ist vor allem bei Bränden in der Küche anzuwenden, wenn beispielsweise das erhitzte Fett zu heiß geworden ist. Durch das „Überstülpen“ der Decke auf den Kochtopf entzieht man dem Feuer den Sauerstoff und erstickt dieses.

Station 3: Die dritte Station war etwas von den anderen abgekoppelt, da sie thematisch in eine andere Richtung ging. Die Rede ist von einem Versuch der Firma Aquasys, welche ihren Sitz in Linz hat und vorwiegend auf Brandbekämpfung mit Hochdruckwassernebel (Brandschutzanlagen in Tunnels usw.) spezialisiert ist. Diese stellten uns eine sogenannte „Water-Mist-Gun“ zum Testen zur Verfügung. Mithilfe dieser erzielt man mit sehr geringer Wassermenge eine große Wirkung, da man hier dem Feuer die Energie entzieht und so gelöscht wird.

Wir bedanken uns bei den 3 Übungsleitern für die Ausarbeitung der Übung. Auch wenn das Thema nichts Neues ist, war dennoch viel Lehrreiches mit dabei und das Wissen der KameradInnen wurde wiederaufgefrischt. Ebenfalls ein Dank an die Firma Aquasys für die zur Verfügungstellung der „Water-Mist-Gun“.

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