Am Samstag fand eine bereits seit längerem geplante Übung am Badesee I in Feldkirchen statt. Bei dieser organisationsübergreifenden Übung mit der Österreichischen Wasserrettung, dem Samariterbund und den Feuerwehrtauchern der Feuerwehr Aschach an der Donau wurde der Ernstfall beübt.

Bekanntes Szenario

Was niemand ahnen konnte, das leider bereits 2 Wochen bevor die Übung stattfand genau dieses Szenario eintrat und zwar bei einem Ernstfall wo eine Person leider ertrunken ist. Doch dieser Einsatz zeigte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen ist.

Auch bei dieser Übung war das Szenario dass eine Person zur Dienststelle der Wasserrettung geeilt kam und meldete, dass jemand beim Badesee I untergegangen ist. Daraufhin wurden sofort die beiden Feuerwehren Feldkirchen und Aschach, sowie der Samariterbund alarmiert.

Anschließend machte sich die Wasserrettung mit einem Boot auf den Weg zur besagten Stelle und kennzeichnete diese mit einer Boje. Diese sollte den Tauchern helfen das Einsatzgebiet einzugrenzen.

Seitens unserer Feuerwehr wurde der Verkehr geregelt, sowie eine Bootsbesatzung gestellt. Diese unterstützte die Wasserrettung und die Taucher bei der Suche bzw. anschließenden Bergung. Nach ca. 5 bis 10 Minuten konnte die Person erfolgreich geborgen und der Wasserrettung übergeben werden. Diese fuhr den Patienten zum Ufer wo bereits der Samariterbund wartete und sofort mit der Reanimation begann.

Unerwartete Wendung

Währenddessen brachte unsere Bootsbesatzung die Taucher ans Ufer und machte sich bereit das Boot aus dem Wasser zu holen. Plötzlich hieß es seitens der Einsatzleitung auf einer Badeplattform wurde eine Person plötzlich bewusstlos. Das Boot wurde wieder ins Wasser gelassen und fuhr mit Rettungssanitäter und Notarzt zur besagte Badeplattform.

Dort versorgte man den Patienten anschließend und brachte auch ihn an Land, wo er dann weiter ins Krankenhaus überstellt wurde.

Bei der anschließenden Nachbesprechung der Übung lobten die Übungsbeobachter die Ausrückezeiten der jeweiligen Einsatzorganisationen, sowie die reibungslose und schnelle Zusammenarbeit. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden und auch bei den Organisatoren der Übung für die Zusammenarbeit, sowie die Einladung bedanken.

Fotos: Samariterbund Feldkirchen