Feuerwehrhaus

Eckdaten

Grundfläche 1.815m²
Nutzfläche 450m²
Bauzeit 364 Tage
Gesamtkosten* ca. 1.330.000,00 Euro inkl. Grundankauf
Finanzierung: 90% Land, 5% Gemeinde und 5% Feuerwehr
Parkplätze 15 Stück
Architekt Mag. Erich Schlager

*Die Endabrechnung wird derzeit noch vom Land OÖ geprüft. Vorbehaltlich dieser Prüfung und der Beschlussfassung durch den Gemeinderat ergibt sich die oben genannte Finanzierung. Die Feuerwehr hat zusätzlich noch Mittel von ca. 100.000,00 Euro aufgewendet für Investitionen welche im Baubudget nicht möglich waren.

Erdgeschoss

Unser Kommandoraum, sowie die Funkzentrale sind ein gemeinsamer Raum, welche durch eine Glaswand mit Schiebetür abgetrennt werden kann. Im Kommandoraum befindet sich ein Besprechungstisch für Kommandositzungen und Stauraum für alle üblichen feuerwehrtechnischen Unterlagen.

Die Funkzentrale ist Knotenpunkt für Funkgespräche, sowie für EDV. In der neugestalteten Zentrale befinden sich zwei unabhängige Arbeitsplätze mit jeweils einem fix verbauten Funkgerät inkl. Mikrofon. Ebenso hat jeder Arbeitsplatz einen eigenen Computer und 2 Bildschirme. Von hier aus wird auch die gesamte Haussteuerung wie die Hausrufanlage, das Schalten des Funk/Radios in die jeweiligen Räume gesteuert. Die WAS Endstelle und die Eigenalarmierung befinden sich ebenfalls in der Funkzentrale.

Die Fahrzeughalle bietet mit ihren 171m² genug Platz für unsere 4 Fahrzeuge inklusive unserem Anhänger. Die Fahrzeughalle wird jedoch nicht nur als Garage genutzt, hier finden ebenso des öfteren Übungen und in den Wintermonaten Trainings statt. Von der Fahrzeughalle aus gelangt man durch die Stiefelwäsche zu den Umkleiden sowie zum Schlauchturm bzw. auf der anderen Seite in die Atemschutzwerkstatt, sowie die Werkstatt.

In der Werkstatt ist mit dem Neubau nun genügend Platz um allfällige Reparaturen an Geräten und Ausrüstung durchzuführen. Hierbei bietet eine Werkbank genug Fläche um auch größere Reparaturen durchzuführen. Ein reichlich vorhandenes Sortiment an Schrauben, Muttern und Werkzeugen bietet die nötigen Untensilien für diese Arbeiten.

Der Boden in der Fahrzeughalle ist aus einem speziellen Material und hält auch schweren Belastungen stand. Etwaige Druckspuren von Schneeketten oder andere Beschädigungen verschwinden innerhalb einer gewissen Zeit von selbst.

Mit insgesamt 62 Spinden bieten die neuen Umkleiden Platz für alle Kameraden und Kameradinnen sowie genug Freiraum sich umzuziehen. Im Zuge des Neubaus sind auch gleich getrennte Umkleiden für Frauen und Männer errichtet worden. Nach schweißtreibenden Trainings, Übungen oder Einsätzen besteht nun auch die Möglichkeit in der neu errichteten Dusche sich zu duschen.

Die neue Atemschutzwerkstatt bietet alles was das Atemschutzwart-Herz begehert. Auf den 14m² befindet sich eine Waschmaschine für die Reinigung der Brandschutzhauben, zwei großzügige Waschbecken zur Reinigung der Atemschutzmasken nach Einsätzen und Übungen, sowie alle Instrumente zur Prüfung und Wartung der Atemschutzgeräte. Zum Trocknen der Masken steht ein eigener Trockenschrank zur Verfügung. Zudem ist jede Menge Stauraum für die nötigen Utensilien in den Schränken vorhanden.

Um nach Einsätzen oder Übungen nicht mit der verschmutzten Ausrüstung quer durchs ganze Haus laufen zu müssen, gelangt man direkt von der Fahrzeughalle aus zur Stiefelwäsche. Dies ist ein Waschplatz für jeweils 3 Personen, welche die Möglichkeit bietet vorwiegend die Stiefel zu säubern, bevor man sich zu den Umkleiden begibt. Weiter vorne befindet sich anschließend der Schlauchturm. Dort werden die Schläuche nach Einsätzen und Übungen mithilfe einer Schlauchwaschanlage gesäubert und anschließend durch den elektrischen Schlauchlift zum Trocknen aufgehängt.

Die getrockneten Schläuche werden nach einiger Zeit automatisch vom Lift erkannt und wieder heruntergelassen. Dort werden sie mithilfe der Schlauchrollmaschine dann gerollt und wieder verstaut.

Obergeschoss

Im oberen Bereich des Hauses befindet sich der Aufenthaltsbereich, welcher mit einer kleinen Teeküche ausgestattet ist. Hier sind Kühlschrank, Geschirrspüler, zwei Kochfelder und alle anderen Kochutensilien zu finden.

Da Weiterbildung im feuerwehrtechnischen Bereich von enormer Wichtigkeit ist, benötigt jede Feuerwehr einen Schulungsraum. Dieser bietet uns nun genug Platz für 30 Personen. Mithilfe des Beamers können präsentationsrelevante Inhalte direkt an die Wand projiziert und so einem breiten Publikum gezeigt werden.

Der Jugendraum ist Bereich des Jugendbetreuers. Hier werden Erprobungen und Besprechungen durchgeführt. Mithilfe des vorhandenen Fernsehers, können auch hier den Jugendlichen Präsentationen oder Fotos gezeigt werden. Der ausreichend vorhandene Stauraum wird hierbei für die Lagerung von Uniformen und Trophäen verwendet.

Im KHD-Lager befinden sich alle notwendigen Geräte und Utensilien für den Katastropheneinsatz. Dies beinhaltet zum Beispiel Schmutzwasserpumpen, Notstromaggregate und noch vieles mehr. Zudem wird das Lager vor allem auch als Stauraum für Insektenschutzanzüge, Seefest-Inventar usw. genutzt.

Da das KHD Lager teil der Fahrzeughalle ist (nur eine Ebene höher) befindet sich dort auch eine Sitzecke für das gemütliche Beisammensein nach einen Einsatz oder einer Übung.

Interaktiver Rundgang

Anleitung PC

  1. Doppelklick auf den Rundgang.
  2. Anschließend können Sie mittels gedrückter Maustaste in alle Richtungen schwenken. (Die Geschwindigkeit hängt von der Bewegung der Maus ab)
  3. Durch Klicken auf Pfeile können Sie den nächsten Raum betreten bzw. wieder zurückgehen. (Optional über den mittleren Button in der Leiste)

Anleitung Mobil

  1. Handy drehen und Bildschirm auf Querformat (Landscape Modus) umstellen.
  2. Mit einem Finger auf den Rundgang drücken und mit dem zweiten auf Fullscreen drücken.
  3. Anschließend können Sie mit den Fingern in alle Richtungen schwenken. (Am besten Finger gedrückt halten.)
  4. Durch Drücken auf Pfeile können Sie den nächsten Raum betreten bzw. wieder zurückgehen. (Optional über den mittleren Button in der Leiste)