Geschichte

  • Feierliche Feuerwehrhaus Eröffnung

    Am Sonntag den 04. September 2016 war es endlich soweit! Nach vielen Stunden Reinigungarbeit und Vorbereitung, welche in den Tagen vor der feierlichen Eröffnung und Segnung des neuen Feuerwehrhauses stattfanden, konnten wir mit etlichen Gästen diesen Anlass feiern. Zudem wurde auch ein Rettungsfahrzeug des benachbarten Samariterbundes Feldkirchen gesegnet und so war es naheliegend, dass wir dieses Fest gemeinsam veranstalten, da auch die Zusammenarbeit zwischen Samariterbund und Feuerwehr hervorragend funktioniert.

    Unter Anwesenheit etlicher Ehrengäste sowie allen am Bau Beteiligten Personen und umliegenden Feuerwehren wurde ein Rettungsfahrzeug des Samariterbundes und unser Feuerwehrhaus feierlich gesegnet.

    Mehr dazu unter: Segnung des Feuerwehrhauses und Rettungsfahrzeuges
     

  • Neues MTF

    2016 entschied man sich aufgrund des desolaten Zustandes des alten Kommandofahrzeuges für eine Neuanschaffung. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen modernen Volkswagen Transporter Kombi, mit Baujahr 2016.

    Das Fahrzeug hat bei einem Gesamtgewicht von 3,2 Tonnen 150 PS zur Verfügung. Die Besatzungsmöglichkeit ist mit 1:8 ident mit dem alten Kommandofahrzeug.

  • Neuer Atemschutzwart

    Michael Reiter wurde die Funktion als Atemschutzwart aberkannt. Ihm folgt Mario Parsch als neuer Atemschutzwart.

  • Umzug ins neue Feuerwehrhaus

    Nach ca. 1 Jahr Bauzeit war es Ende Mai endlich soweit: Wir konnten in unser neues Feuerwehrhaus umziehen. Wie im Beitrag über den Baufortschritt erwähnt, war dies aufgrund der wachsenden Mannschaft und somit auch des wachsenden Platzbedarfes dringend notwendig. Die Parkplatzsituation im alten Feuerwehrhaus (direkt neben dem Gemeindeamt) war vor allem bei Einsätzen sehr beschränkt und so musste immer wieder auf die Parkplätze des Gemeindeamtes selbst, der gegenüberliegenden Raiffeisenbank und zur Not auch direkt auf der Straße zurückgegriffen werden. Dies stellte für den Verkehr im Ort natürlich eine große Beeinträchtigung dar.

    Aufgrund dieser Tatsachen war die Freude sehr groß, als die Umzugsarbeiten begannen, der Abschied vom alten Haus fiel nicht sonderlich schwer. Es wurde über einige Tage hinweg tatkräftig zusammengeholfen um die Ausrüstung und alle anderen Dinge möglichst schnell vom alten ins neue Haus zu übersiedeln. Kurzzeitig glich das Areal um das neue Feuerwehrhaus einem Garagenflohmarkt, aber nach und nach wurde alles wieder verstaut, so dass die Einsatzbereitschaft jederzeit gegeben war.

    Mehr dazu unter: Umzug ins neue Feuerwehrhaus
     

  • Neues internes Wappen

    Im Dezember 2015 entschieden sich Martin Peneder und Maximilian Scheucher ein neues internes Wappen für die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen zu entwerfen. Nach etlichen Stunden Feinarbeit, Besprechungen etc. konnte das neue Logo fertiggestellt werden. Dieses Wappen sollte einerseits die Schlagkräftigkeit auf dem Wasser, durch unsere Wasserwehr, aber auch an Land demonstrieren. Im Hintergrund steht immer der mächtige Kirchturm von Feldkirchen.

  • Gleichenfeier des neuen Feuerwehrhauses

    Am 07. September 2015 um 15.00 Uhr fand die Gleichenfeier, unter Anwensenheit etlicher Ehrengäste, unseres neuen Feuerwehrhauses statt.

    Mitarbeiter der Firma RORA hielten daraufhin die Gleichenfeier-Ansprache mit der Bitte um Gottes Segen für das Haus. Danach ging es ins Innere des neuen Feuerwehrhauses, genauer gesagt in die Garagen, wo das Rednerpult aufgebaut war. Nach den Ansprachen von Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer, Bürgermeister Franz Allerstorfer, Ing. Josef Reisinger, unserem Kommandaten Kurt Reiter und von Dir. Mag. Robert Oberleitner wurde im Beisein von Bgm. Franz Allerstorfer und Ing. Reinhold Entholzer das Gleichengeld an die Arbeiter übergeben.
     

     

  • Aktiv-Nasslöschbewerb

    Am 01. August 2015 fand bei heißen 33 Grad der Aktiv Nasslöschbewerb in Feldkirchen an der Donau statt. Wir, durften dieses mal als Gastgeber fungieren, aber natürlich ließen wir es uns nicht nehmen auch selbst mit zu laufen. Für den Bewerb fingen die Aufbauarbeiten schon am Wochenende zuvor an, wo die Wassertanks mit jeweils 1000 Liter eingegraben wurden und die Bewerbsbahn hergerichtet wurde.

    Die Highlights des Bewerbs, neben den Aktivgruppen, waren aber auf jedenfall die Seniorengruppen von denen es auch einige gab. Auch die FF-Feldkirchen nahm mit einer Seniorengruppe teil, deren Gesamtalter ca. 631 Jahre war. Und sie brauchten sich absolut nicht zu verstecken. Unter jubelden Zusehern und tosendem Applaus bewiesen sie, mit einer Zeit von 2:12,25 beim Löschangriff, dass sie es noch immer können.

    Zuvor sorgten sie mit ihrem etwas älterem Feuerwehrauto aber noch für Aufsehen und staunen bei den Zuschauern. Aber bei den Seniorengruppen stand auch nicht das Gewinnen, sondern der Spaß im Vordergrund und der kam bei diesem Nasslöschbewerb auf jedenfall nicht zu kurz.
     

  • Neue Homepage

    Nachdem die alte Homepage nicht mehr zeitgemäß und auch durch einen Angriff nicht mehr nutzbar war, entschloss sich das Kommando dazu eine neue zu gestalten.

    In Zusammenarbeit mit Martin Peneder wurde eine übersichtliche, bessere und zukunftssichere Homepage gestaltet die sich seit Freitag den 19.Juni in ihrem neuen Design präsentiert! Fortan wird diese auch weiter von ihm und dem Team der Öffentlichkeitsarbeit betreut und mit den aktuellsten News rund um die Feuerwehr Feldkirchen befüllt und aktuell gehalten.

    Neben der Website wurde auch noch eine Facebookseite erstellt, die ebenfalls von Martin Peneder, sowie dem Team der Öffentlichkeitsarbeit betreut wird.

    Wir hoffen, die neue Website findet Gefallen und würden uns über ihre Rückmeldung freuen!

  • Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus

    Am 13. Mai 2015 wurde im Beisein von Ing. Reinhold Entholzer, Konsistorialrat Josef Pesendorfer, Abschnittsfeuerwehrkommandant Rudolf Reiter, Vertretern der Neuen Heimat, Priesner Bau und der Gemeindefraktionen der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus in der Gewerbeparkstraße 1 gelegt.
     

    Ing. Reinhold Entholzer griff selbst zum Bagger und hob damit die Grube für den Grundstein aus. Die Koordinaten des Grundsteins wurden mittels GPS Gerät ausgelesen und als Erinnerung, für diese und nachfolgende Generationen, vermerkt.

    Zudem gab es eine Urkunde zur feierlichen Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrhauses in der Marktgemeinde Feldkirchen an der Donau. Darin wurde auch die Errichtung durch die Neue Heimat nach Plänen des Architekten Mag. arch. Erich Schlager in Feldkirchen an der Donau unter Bmg. Franz Allersdorfer erwähnt

  • Brand Wohnhaus

    In der Nacht am 01. Dezember 2014 wurde die FF-Feldkirchen zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass die Küche in Brand geraten war. Auch die Feuerwehren Bad Mühllacken, Lacken, Landshaag und Mühldorf wurden mitalarmiert. Sofort wurden Atemschutztrupps in die Wohnung geschickt um den Brand zu löschen.

    Zur Verstärkung wurde auch noch das Atemschutzfahrzeug der FF-Ottensheim angefordert. Nach ca. 3 Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Dies war einer der fordernsten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr Feldkirchen. (neben Katastropeneinsätzen)
     

  • Installation Öffentlichkeitsarbeit

    Im Juni 2014 entschloss sich das Kommando aufgrund der wachsenden Möglichkeiten der Informationverbreitung, zur Installation einer eigenen Funktion welche diese übernehmen sollte. So entstand die Funktion der Öffentlichkeitsarbeit, welche die Bevölkerung über Aktivitäten und Einsätze im Rahmen der Feuerwehr informieren sollte.

    Dies wurde Georg Sprengseis als Öffentlichkeitsbeauftrager und Florian Köberl als sein Stellvertreter durch das Kommando bestätigt.
     

  • Ernennung von Kurt Reiter zum OAW

    Kommandant Kurt Reiter wurde mit 13. Februar 2014 zum Oberamtswalter für Funk, Lotsen- und Nachrichtendienst des Abschnittes Ottensheim ernannt.

  • KHD-Lager

    Im Jänner 2014 wurde unser KHD-Lager in Betrieb genommen. Hierbei handelte es sich lediglich um eine alte Garage hinter dem Altstoffsammelzentrum in Bergheim. Dort lagerte man alle möglichen Geräte, welche in Katastropheneinsätzen benötigt werden.
     

  • Neues TLF in Dienst gestellt

    9 Jahre nachdem wir das zweite Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt hatten, entschied man sich diesen zu verkaufen und einen neuen Tank anzuschaffen. Man entschied sich für einen Steyr 15523 mit 4000 Liter Fassungsvermögen und Allrad, Baujahr 1990. Das Fahrzeug besitzt ein Gesamtgewicht von 15 Tonnen und hat 232 PS. Besatzungsmöglichkeit 1:6.

  • Bezirksleistungsplakette in Gold

    Am 16. November 2013 fand in Feldkirchen/Donau die Abschlussübung für die Bezirksleistungsplakette in Gold statt. Um 13:30 Uhr wurde dazu mittels Sekundenalarm alarmiert. Übungsannahme war ein Vollbrand der Düngerlagerhalle bei der Lagerhausfiliale Feldkirchen/Donau, sowie ein Übergriff auf weitere Hallen, zudem wurden vermisste Lagerarbeiter gemeldet.

    Aufgrund des Ausmaßes des Brandgeschehens wurde die Alarmstufe II nachalarmiert. Insgesamt waren 10 Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und insgesamt 116 Feuerwehrleuten an dieser Übung beteiligt. Die Schwerpunkte lagen bei der Suche und Rettung von 5 verletzten Personen. Einer der Verletzten war mit Hilfe der Teleskopmastbühne Walding vom Dach eines Silos geborgen worden. Um die Brandausbreitung auf Nachbarobjekte (Fa. Eisbär) zu verhindern musste auch eine 400 m lange Zubringerleitung vom Sportplatz gelegt werden.

    Besonders fordernd war auch die Tatsache, dass in der Düngemittelhalle hochgiftige Rauchgase entstanden. So musste die Bevölkerung über Rundfunkt gewarnt werden, die Fenster verschlossen zu halten. Zusätzlich wurde das gesamte Löschwasser aufgefangen und entsorgt. Brand aus und Übungsende war um 14.43 Uhr.
     

  • Hochwasser 2013

    Anfang Juni 2013, kurz nach der Absolvierung unserer Bezirksleistungsplakete in Gold, wurde dann aus einem Übungsszenario ein Ernstfall. Gut die Hälfte des Löschbereiches unserer Feuerwehr war von der Donau meterhoch überschwemmt worden. Dutzende Objekte, sowie viele Mitglieder der FF Feldkirchen/Donau waren dabei direkt vom Hochwasser betroffen. In der ersten Woche nach dem verheerenden Hochwasser standen täglich alle drei Einsatzfahrzeuge und bis zu 40 Feuerwehrleute unserer Feuerwehr bei Pumpeinsätzen, Reinigungsarbeiten und vielfältige weitere Hilfeleistungen im Einsatz. Bei dem verheerenden Hochwasser wurden viele Häuser zerstört, sowie teilweise auch ganze Straßen weggeschwemmt.

    Zusätzlich unterstützten uns dutzende Feuerwehren bei der Bewältigung der Folgen dieser Katastrophe. So standen beispielsweise am 05.06.2013 auch 120 Feuerwehrleute anderer Feuerwehren in unserem Löschbereich im Einsatz. Die Koordination dieser vielen Hilfskräfte lief über unsere Einsatzzentrale. Auch von der Feldkirchner Bevölkerung erhielten wir großartige Hilfe in Form von freiwilligen Helfern oder Sachspenden. Insgesamt dauerten die Einsätze 10 Tage an wo ingesamt 226 Feuerwehrleute 2925 Stunden im Einsatz waren. Einen herzlichen Dank dafür!
     

  • Kommandowahl 2013

    Im Rahmen der Jahresvollversammlung 2013 wurden die Kommandowahl durchgeführt.

    Das neue Kommando:
    Kommandant: Kurt Reiter
    Kdt. Stellvertreter: Stefan Magauer
    Zugskommandant: Simon Berger
    Schriftführer: Markus Berger
    Kassenführer: Franz Stirmayr
    Gerätewart: Martin Radler

    Die übrigen Funktionen blieben gleich.

  • Eröffnung Atemschutzstrecke

    Etliche Stunden verbrachten Feuerwehrleute unserer Feuerwehr auf dem Dachboden des alten Feuerwehrhauses. Dort bauten sie eine Atemschutzstrecke zusammen, welche uns einen Ausbildungsgrad ermöglicht, wie er sonst nur in der Landesfeuerwehrschule möglich ist.

    Die Strecke ist vom Aufbau fast ident mit derer in der Oberösterreichischen Landesfeuerwehrschule. Sie besitzt eine Größe von ca. 40 Quadratmeter. Dies entspricht einer Aufenthaltsdauer pro Durchgang von ca. 20 Minuten. Die gesamte Strecke besteht aus Holz und besitzt zwei Etagen. Zudem können mittels Mechanismen Hindernisse nachgespielt werden, wie z.B. ein verperrter Rückweg durch heruntgefallene Teile.

    Nähere Infos: Atemschutzstrecke

  • Neues Schlauchboot

    Durch die Nähe zur Donau bzw. des Badeseegeländes im eigenen Löschbereich wurde 2011 durch den Katastrophenhilfsdienst des Landes Oberösterreich ein Schlauchboot zur Verfügung gestellt, um auch zu Wasser für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen zu können bzw. bei Sportveranstaltungen auf dem Wasser einsatzbereit zu sein. Dieses Fahrzeug sollte fortan als Stützpunktfahrzeug in unserer Feuerwehr zur Verfügung stehen.

    Bei dem Boot handelt es sich um ein Zodiac Pro 500 mit einer Beladung von 6 Personen. Das Boot ist mit einem Echolot und diversen Geräten zur Personenrettung ausgerüstet. Man benötigt das Schiffsführerpatent um das 40 PS starke Boot lenken zu dürfen.

  • Kommandowahl 2008

    Im Rahmen der Jahresvollversammlung 2008 wurden die Kommandowahl durchgeführt.

    Das neue Kommando:
    Kommandant: Kurt Reiter
    Kdt. Stellvertreter: Helmut Riefellner
    Zugskommandant: Stefan Magauer
    Schriftführer: Markus Berger
    Kassenführer: Franz Stirmayr
    Gerätewart: Christian Stibal

    Vom gewählten Kommando in ihren Ämtern bestätigt wurden:
    Michael Reiter als Atemschutzwart.

    Die übrigen Funktionen blieben gleich.

  • Neues KDO

    2008 wurde ein neues Kommandofahrzeug angeschafft. Dies sollte vor allem zur Beförderung von Personen dienen bzw. auch bei Lotsenarbeiten. Aufgrund des Gewichtes darf dieses jeder mit gültigem B Führerschein lenken.

    Das Fahrzeug ist ein Volkswagen T4 mit 104 PS und einem Gesamtgewicht von 2 Tonnen. Besatzungsmöglichkeit bei diesem Fahrzeug 1:8.

  • Hochwasser 2006

    Anfang Juni 2006 gingen über Österreich heftige Niederschläge nieder, durch welche auch unser Löschbereich vom Hochwasser heimgesucht worden ist. Vor allem im Bereich Bad Mühllacken und Feldkirchen Ort standen Häuser aufgrund der Regenmengen unter Wasser.

    Auch im Bereich des Badeseegeländes kam es zu Überflutungen und so mussten wir zu Pump- und Reinigungsarbeiten aurücken. Auch hier waren wieder etliche Kameraden stundenlang im Einsatz um die Straßen von Wasser und Schlamm zu befreien. Auch Feuerwehren aus weiter entfernten Orten kamen zu Hilfe.
     

  • Neues Tanklöschfahrzeug

    Im Februar 2005 entschied man sich für eine Neuanschaffung des TLF-A 4000. Der alte wurde somit verkauft und ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug wurde angekauft. Dieser stammte von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg/Pielach. Er hatte ein Fassungsvermögen von 4000 Litern Wasser und zudem auch Allradantrieb.

  • Neuer Schriftführer

    Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurde Markus Goedhart die Funktion als Schriftführer aberkannt. Ihm folgt Markus Berger.

  • Brand Hofham

    Zu einem schweren Brand kam es am 06. Mai 2004 bei einem landwirtschaftlichen Gebäude in Hofham. Ein Hackschnitzellager fing Feuer und zerstörte die Halle in der es gelagert wurde. Sofort wurde unter Atemschutz vorgegangen um schlimmeres verhindern zu können. Dies war der bislang größte Brandeinsatz bis zu diesem Datum.
     

  • Neues KLF-A

    2004 entschied man sich für den Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges mit Allrad (KLF-A) um die Schlagkräftigkeit der Feuerwehr Feldkirchen zu erhöhen. Man entschied sich für einen Mercedes-Sprinter 416 CDI. Das Fahrzeug besitzt ein Gesamtgewicht von 4,9 Tonnen und hat 156 PS. Besatzungsmöglichkeit 1:8.

    Mehr zu dem Fahrzeug gibt es auf der Fahrzeugseite zu sehen!

  • 12. Kommandant Kurt Reiter

    Das neue Kommando:
    Kommandant: Kurt Reiter
    Kdt. Stellvertreter: Helmut Riefellner
    Zugskommandant: Stefan Magauer
    Schriftführer: Markus Goedhart
    Kassenführer: Franz Stirmayr
    Gerätewart: Christian Stibal

    Weiters folgt Christian Rauch Johann Maresch als Lotsenkommandant nach.

    Vom gewählten Kommando in ihren Ämtern bestätigt wurden:
    Stefan Magauer als Atemschutzwart
    Christian Rauch, Daniel Reiter und Martin Humenberger als Jugendbetreuer
    Gerhard Pammer als Wasserwehr-Gruppenkommandant

    Im Frühjahr 2003 wurde der im Vorjahr geplante Zeughaus-Umbau in Angriff genommen.

  • 11. Kommandant Rudolf Allerstorfer

    Das neue Kommando:
    Kommandant: Rudolf Allerstorfer
    Kommandant-Stv.: Friedrich Hinterberger
    Zugs-Kommandant: Franz Lang
    Schriftführer: Kurt Reiter
    Kassenführer: Johann Rechberger
    Gerätewart: Herbert Neumüller

    In der ersten Kommando-Sitzung wurden die zukünftigen Aufgaben und Vorhaben festgelegt. Es soll die Jugendarbeit mit dem neuen Jugendbetreuer Christian Rauch forciert werden.
    Franz Klinginger hatte nach 3 Jahren diese Funktion aus beruflichen Gründen zurückgelegt. Es sollten auch wieder regelmäßig interne Übungen stattfinden. Diese sollen am 1. und 2. Montag im Monat stattfinden.

    1999 wurde vom LFV die Grundausbildung reformiert.
    Bisher war es so, dass der Grundlehrgang an 2 Samstagen hintereinander auf Bezirksebene stattfand. Von nun an muss jede Feuerwehr die GA-Anwärter selbst ausbilden und erst dann können sie zum 2-tägigen Grundlehrgang geschickt werden.
    Die 5 Feuerwehren der Gemeinde Feldkirchen arbeiten in Sachen GA Hand in Hand. Es wird ein Ausbildungsplan erstellt und jede Feuerwehr übernimmt bestimmte Lehrblöcke
    In den Kommandositzungen wurde überlegt den LFB durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen.
    Seitens des LFK teilten sie uns mit, dass anstatt des LFB´s nur mehr ein KLF gefördert wird.
    Im Mai des Jahres 2000 erwarb AW Kurt Reiter an der Landes-Fw.-Schule das FLA in Gold.
    In den Kommandositzungen wurde über die Finanzierung neuer Einsatzgeräte gesprochen. Daher beschloss man im kommenden Jahr beim Hinterberger in Audorf ein Fest zu veranstalten.
    Im Rahmen der 125-Jahr-Feier der Gemeinde führte unsere Wehr in Zusammenarbeit mit ASB Feldkirchen eine Einsatzübung im Pfarrheim durch. Die Übungsannahme war ein Brand eines Gasofens im Jungscharraum. Es galt mit schwerem Atemschutz 10 Jugendliche zu retten, den Brand zu bekämpfen sowie die Versorgung der Verletzten mit dem Samariterbund zu bewerkstelligen.

    Im Herbst 2000 veranstaltete die FF Feldkirchen die Herbstübung. Übungsannahme war ein Brand im Schulzentrum in Feldkirchen mit einer größeren Anzahl von verletzten Schülern im 2.Stock. Dank der Beteiligung aller 5 Wehren und des Samariterbundes kann die Übung erfolgreich beendet werden.

    2000 absolvierten auch die ersten Mitglieder den Grundlehrgang neu. Dies waren: Martin Wögerer, Markus Goedhart, Hannes Pfleger, Thomas Grabner.

    2001 feierte unser Ehrenkommandant Felix Knoll goldene Hochzeit. Eine Abordnung des Kommandos stellte sich als Gratulanten ein.
    Anfang September stieg das geplante Fest beim Hinterberger in Audorf. Mit dem Discoabend am Samstag und dem Frühschoppen am Sonntag konnte die Feuerwehr dank des unermüdlichen Einsatzes der freiw. Helfer einen sehr guten Erfolg für sich verbuchen.
    Im Sommer ertrank am Badesee II ein deutscher Urlauber. Er konnte von Ersthelfern nicht gerettet werden und so starteten mehrere Tauchstützpunkte eine Suchaktion. Nach ca. 2 Stunden wurde er gefunden und mit Hilfe des Bootes an Land gebracht.
    Als Rettungsmittel für Eisunfälle stehen an allen Badeseen Leinen und Leitern zur Verfügung.

    Hochwasserkatastrophe 2002:
    Im August 2002 gingen starke Regenfälle über Feldkirchen nieder. Die Folge davon war die größte Hochwasserkatastrophe nach 1954. Die Überflutungen durch den Pesenbach und die Donau richteten verheerende Schäden im ganzen Gemeindegebiet an.

    Hier eine Chronologie der Ereignisse:

    Sonntag, 11.8.2002:
    Unsere Feuerwehr wurde zusammen mit den anderen 4 Wehren zu Aufräumarbeiten bei der Baumschule Ehrlinger in Rottenegg gerufen. Dort hatte der Eschelbach bereits enormen Schaden verursacht. Dieser Einsatz war aber „vergebene Liebesmüh´“, da tags darauf alles wieder überflutet wird.

    Montag, 12.8.2002:
    Nachdem es den ganzen Sonntagnachmittag und die Nacht hindurch pausenlos geregnet hat, kann der ohnehin schon völlig durchnässte Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen. Am Morgen wird für das Gemeindegebiet Feldkirchen Hochwasseralarm gegeben. Die erste Gruppe unserer Wehr fährt nach Bad Mühllacken, dem ersten Krisengebiet um zu helfen. Der Pesenbach ist über die Ufer getreten. Stunde um Stunde wird die Situation bedrohlicher, der Pesenbach dehnt sich immer weiter aus. Im Depot versammeln sich immer mehr Feuerwehrmänner, aber auch zahlreiche freiwillige Helfer um bei den Sicherungsarbeiten zu helfen. Diese Arbeiten dauern bis zum Einbruch der Dunkelheit an. Um 19.00 Uhr versammeln sich alle Helfer im Feuerwehrhaus zur Lagebesprechung. Kommandant Allerstorfer erörtert die Geschehnisse und die Schadenslage. Es wird eine Mannschaft für die Nachtwache (für eventuelle Notfälle) eingeteilt.

    Dienstag, 13.8.2002:
    Gott sei dank haben über Nacht die Regenfälle aufgehört. Mit dem Tageslicht wird das ganze Ausmaß der Überschwemmungen sichtbar. In Bad Mühllacken hat der Pesenbach Unmengen an Holz und Geröll mitgerissen und die Lausbrücke zerstört. Unzählige Häuser sind stark in Mitleidenschaft genommen worden, die Keller vom Seniorenheim und Kurhaus verschlammt. In der Ortschaft Pesenbach ist die Kirche überschwemmt worden und in Feldkirchen die Firma Daxecker und weite Teile des Badeseegebietes. In diesen Tagen kommen aus ganz Oberösterreich Feuerwehren in die Krisenregionen um bei den Aufräumarbeiten zu Helfen. Das Feuerwehrhaus unserer Wehr bleibt noch bis Ende der Woche tagsüber besetzt. In dieser Woche halfen insgesamt 313 Helfer zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe mit.

    Da das geplante Fest beim Hinterberger in Audorf wegen des Hochwassereinsatzes nicht stattfand, veranstaltete man beim GH Marktplatzl eine Silvesterparty. Diese war hervorragend besucht und erwies sich als gute Idee.

    Am 6. Jänner 2003 wählte die F.F. Feldkirchen im Rahmen der Jahreshauptversammlung ein neues Kommando.

  • 10. Kommandant Felix Knoll

    Im Frühjahr 1988 wählte die FF Feldkirchen folgendes Kommando:
    Kommandant: Felix Knoll
    Kom. Stv.: Rudolf Allerstorfer
    Zugskommandant: Rudolf Haider
    Lotsenkommandant: Riefellner Johann
    Schriftführer: Josef Hintringer
    Kassenführer: Johann Rechberger
    Gerätewart: Karl Luger

    Im Frühjahr 1988 leistete die Wehr Hilfsdienste beim Hochwassereinsatz in Mühldorf. Dort waren insgesamt 35 Mann im Einsatz. Im Herbst `88 wurde vom Kommando aufgrund dringend anstehender Reparaturen eine Haussammlung beschlossen.

    Im Frühjahr des Jahres 1989 wurde im Kommando über die Neugründung der Jugendgruppe beschlossen. Mit Hilfe einer Werbekampagne in der Schule warb man um Mitglieder. 13 Jugendliche meldeten sich daraufhin. Die Betreuung übernahm Kommandant Knoll. Im Herbst wurde ein Ansuchen um ein neues TLF an das LFK gestellt.

    Dieses Ansuchen wurde jedoch im Frühjahr 1990 abgelehnt. Diese Entscheidung wurde mit dem Standort in Lacken begründet, wonach damit die Anzahl mit 2 TLF in der Gemeinde erschöpft sei. Im Kommando herrschte große Entrüstung über diesen Beschluss, da aufgrund der steigenden Anzahl von Betrieben und Wohnhäusern unbedingt auch ein TLF für Feldkirchen erforderlich gewesen wäre. Nun wurde die Möglichkeit des Ankaufs eines gebrauchten Fahrzeuges geprüft.

    Im Jänner 1990 wurde am Badesee ein Eisstockturnier der 5 Gemeindefeuerwehren veranstaltet. Als Sieger ging die Moarschaft mit Johann Rechberger, Helmut Krenmayr, Walter Inhofner Jun. und Emil Haslmayr von der FF Feldkirchen hervor.

    Das Jahr 1990 war auch ein einsatzreiches Jahr. Die Sturmkatastrophe im Frühjahr erforderte viele Einsatzstunden.Im Sommer wurde am Badesee Ölalarm ausgelöst. Am Badesee III lief Mineralöl aus. Durch die Errichtung von Ölsperren konnte der Einsatz rasch bewältigt werden.

    Im Jahr 1991 wurde Kurt Reiter Nachfolger von Felix Knoll als Jugendbetreuer. Von der OÖ Versicherungsanstalt erhielten wir eine Heumesssonde. Mit dieser Sonde lässt sich Temperatur im Heustock messen. In diesem Jahr konnten 15 Messungen durchgeführt und so etwaigen Heubränden vorgebeugt werden Im Sommer 1991 gab es nach längeren Niederschlägen Hochwasseralarm im Badeseegebiet. Zahlreiche Helfer halfen bei den Aufräumungs- und Pumparbeiten mit. Im Herbst desselben Jahres beschloss das Kommando nach Einholung mehrerer Angebote und der Zustimmung des Gemeinderates das gebrauchte Tanklöschfahrzeug der FF Bad Ischl, Baujahr 1971, zu kaufen.

    Da im Jahr 1992 die finanziellen Mittel für das neue Fahrzeug aufgebracht werden mussten, beschloss man im Rahmen der Wasserski EM am Wasserskilift ein 3-Tages-Fest zu veranstalten. Dieses Seefest wurde zu einem großen Erfolg. Einsätze im Jahr 1992: In Bergheim brach ein Waldbrand aus. Durch die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren konnte er rasch unter Kontrolle gebracht werden. Im Sommer ertranken am Badesee II zwei Personen. Die Bergung erfolgte durch Taucher des Taucher-Stützpunktes I unter HAW Viehböck. Seitens der FF Feldkirchen wirkte auch unser Zugskommandant BI Rudolf Haider mit.

    Im Jahr 1994 entschloss man sich die alte Tragkraftspritze Marke VW Baujahr 1964 zu ersetzen. Man entschied sich für die Tragkraftspritze Fox von der Fa. Rosenbauer. Im Sommer dieses Jahres mussten wir zu einem Brand ausrücken. Um Mitternacht brach im Kellergeschoss des Dannerer Josef ein Brand mit starker Rauchentwicklung aus. Dank der Mithilfe der anderen 4 Gemeindefeuerwehren wurde der Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz erfolgreich bekämpft, der Schaden konnte in Grenzen gehalten werden. Insgesamt waren 16 Mann unserer Wehr hier im Einsatz.

    Im Winter 1994/95 fand am Badesee eine Eistauch-Übung statt. Viele Feuerwehrtaucher wirkten bei dieser Übung unter der Leitung von BI Rudolf Haider mit. Im Jahr 1995 wurde eine Großübung im Ortskern von Feldkirchen abgehalten. Als Brandobjekt diente die Diskothek CheckIn beim Gasthaus Thalhammer am Marktplatz. Übungsannahme war ein Brand in der Disko mit eingeschlossenen und verletzten Personen. Als sekundäres Ziel galt es zu eruieren, wie lange die Einsatzkräfte brauchen, eine Zubringerleitung vom ca. 800 m entfernten Löschbrunnen in den Ortskern zu legen. Die Hydrantenleitungen im Ort sind für diese erforderlichen Löschwassermengen nicht geeignet.

    Folgende Feuerwehren waren bei dieser Übung anwesend:
    FF Lacken, FF Bad Mühllacken, FF Landshaag, FF Mühldorf, FF Hartkirchen, FF Aschach, FF Walding und die FF Goldwörth.

    Die Versorgung der Verletzten übernahm der ASB Feldkirchen.

    Da schon längere Zeit der Platz im Zeughaus nicht mehr ausreicht, beschließt man 1996 an der Rückseite einen Anbau .Die Arbeiten erledigten vorwiegend die Kameraden Felix Knoll, Franz Kaiser, Allerstorfer Rudolf und Luger Karl. Zusätzlich werden auch die Wände mit Fliesen versehen, der Boden in der Fahrzeughalle erneuert und die Tore neu gestrichen. In diesem Jahr hatten wir auch einen großen Verlust bei der Feuerwehr zu beklagen. Ehren- Kommandant Johann Watzl starb nach längerer Krankheit. In seine Amtszeit fiel u.a. das Übersiedeln vom alten Zeughaus bei der Schule ins Neue im Gemeindehaus.

    1997 fanden 2 Großübungen statt. Die erste am 5.4. bei der Fa. Zellinger in Gerling ( mit 13 Mann) und im Rahmen der alljährlichen Herbstübung der Gemeindefeuerwehren am 10.10 im Landesgut Bergheim (organisiert von der FF Landshaag)wo wir mit 10 Mann vertreten waren. Die Gemeinde organisierte am 19.4.1997 eine Flursäuberungsaktion, bei welcher sich unsere Wehr mit 10 Mann beteiligte. Auch einige Mitglieder der Jugendgruppe halfen hier tatkräftig mit.

    Im Herbst brach bei der Tischlerei Daxecker ein Silobrand aus. Um an den Brandherd heranzukommen musste der ganze Silo ausgeräumt werden. Diese Arbeit erwies sich als sehr anstrengend, da eine starke Hitzeentwicklung vorhanden war. Viele Kameraden halfen in einem mehrstündigen Einsatz mit, ca. 300 m³ Sägespäne händisch auszuräumen. Schließlich konnte der Brandherd lokalisiert, bekämpft und am späten Abend „Brand aus“ gegeben werden.

    1998 stand die Wahl eines neuen Feuerwehrkommandos an. Nach 10 Jahren legte Felix Knoll aus Altersgründen das Kommando nieder. Weiters schieden nach 25 Jahren als Schriftführer Josef Hintringer, nach 10 Jahren als Kommandant-Stv. und 15 Jahre als Gerätewart Luger Karl und nach 15 Jahren als Zugs- Kommandant Rudolf Haider aus dem Kommando aus. Die Wahl des neuen Kommandos fand am 7.4.1998 im Gasthaus Thalhammer statt.

  • 9. Kommandant Franz Augendopler

    Am 12. Mai 1973 übernahm Franz Augendopler die Stelle als Feuerwehrkommandant.

    Das neugewählte Kommando:
    Kommandant Franz Augendopler, Feldkirchen 17
    Kommandantstellvertreter Karl Luger jun., Feldkirchen 24
    Kassier Hermann Lackner, Feldkirchen 8
    Schriftführer Josef Hintringer, Weidet 4 (seit 1972 provisorisch)
    Zeugwart Franz Emerstorfer, Feldkirchen 26
    Zugskommandant jhann Riefellner, Audorf 3
    Lotsen- und Nachrichtenkommandant August Brandstätter, Feldkirchen 19

    In der Sitzung des neugewählten Kommandos gab Kommandant Augendopler seine Vorstellungen bekannt. Es sollte mit der Technisierung begonnen werden, das alte Feuerwehrauto durch ein neues, größeres und moderneres ersetzt, Funkgeräte, Atemschutzgeräte und andere Einsatzgeräte angekauft werden. Weiters hielt er es für wichtig, Feuerwehrmänner in der Feuerwehrschule ausbilden zu lassen.

    Am 2. Juni 1973 wurde die große Entrümpelungsaktion “Sauberes Mühlviertel” durchgeführt. Die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung ersuchte die Feuerwehren, ihre Löschbereiche von Autowracks und Unrat zu säubern.

    Bei der am 21. Oktober 1973 stattfindenden Rennboot-Weltmeisterschaft in Aschach/Landshaag war es unsere Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den FF Landshaag und Aschach den Lotsendienst zu übernehmen und Eintrittskarten zu verkaufen.

    In der Jahreshauptversammlung 1974 wurde der ehemalige Kommandant Johann Watzl zum Ehrenkommandanten ernannt.

    Eine im gesamten Gemeindegebiet von Feldkirchen durchgeführte Sammelaktion von Alteisen, Papier und Glas war ein finanzieller Erfolg.

    In der Kommandositzung vom 12. Oktober 1974 wurde der Ankauf von zwei schweren Atemschutzgeräten beschlossen, ein drittes Atemschutzgerät teilte uns das Landesfeuerwehrkommando als Subvention zu.

    Der Gemienderat beschloss im Jahre 1975 den Ankauf eines Löschfahrzeuges der Type Mercedes-Benz L409 für die FF Feldkirchen. Der Kaufpreis betrug S 380.000,-. Zur Azfbringung der Eigenmittel (S 120.000,-) hielten wir eine Haussammlung, ein Sommernachtsfest (beim Gruber in Weidet) und eine Autoweitsprung- Veranstaltung (Lim Starc in der Brandstätterschottergrube) ab. Das Landesfeuerwehrkommando steuerte S 120.000,- bei, der Betrag der Gemeinde betrug S 140.000,-.

    Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Gemeinde Feldkirchen beteiligten sich alle fünf Gemeindefeuerwehren an einer Großübung.

    Im Jahre 1976 besuchten zahlreiche Feuerwehrmänner die Landesfeuerwehrschule. Für die Jungfeuerwehrmänner begann die Ausbildung im Zillenfahren. Am 17. Oktober fand eine Hochwasserübung statt.

    Das Landesfeuerwehrkommando legte unser Einsatzgebiet fest: die Ortschaften Audorf, Hofham und ein Teil von Mühldorf gehören zu unserem Hochwassereinsatzgebiet.

    1976 bekamen wir einen Notstromerzeuger.

    Am 1. Juni 1977 fand eine Großübung in der Volks- und Hauptschule Feldkirchen statt. Übungsannahme waren eine Brandeinsatz im Ernstfall und die Evakuierung der Schüler.

    In einem Jugendwettbewerb, der im Rahmen eines großen Feuerwehrjugendlagers am Badesee in Weidet im Juli 1977 abgehalten wurde, erreichte die Jugendgruppe Feldkirchen unter Leitung von Franz Emerstorfer sen. den beachtlichen 3. Rang.

    Am 3. Juli 1977 übergab uns das Landesfeuerwehrkommando 5 Rettungswesten und 5 Paar Langschaftstiefel. Beschlossen wurde der Ankauf von Funkgeräten, Schläuchen, Regenbekleidung und Europaanzügen.

    1978 wurde ein neues Kommando gewählt:
    Kommandant Franz Augendopler, Feldkirchen 17
    Kommandantstellvertreter Karl Luger jun., Feldkirchen 24
    Schriftführer Josef Hintringer, Weidet 4
    Kassier Johann Rechberger, Weidet 20
    Zeugwart Friedrich Hinterberger, Audorf 4
    Zugskommandant Rudolf Haider, Bergheim 13
    Lotsenkommandant Johann Riefellner, Audorf 3

    7 Feuerwehrmänner aus Feldkirchen nahmen beim OÖ: Landeswasserwettbewerb in Mauthausen (1980) teil und erreichten gute Plätze. Landessieger in Bronze wurden Johann Rechberger und Franz Lang.

    Der FF Feldkirchen wurde am 22. Februar 1980 eine Motorzille zugeteilt.

    1983 wurde eine neues Kommando gewählt:
    Kommandant Franz Augendopler
    Kommandantstellvertreter Rudolf Allerstorfer jun.
    Schriftführer Josef Hintringer
    Kassier Johann Rechberger
    Zeugwart Karl Luger jun.
    Zugskommandant Rudolf Haider
    Lotsenkommandant Johann Riefellner

    8 Jugendlich traten der Feuerwehr im Jahre 1983 bei.

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Augendopler:
    1974 Bauernhaus Engleder in Lindham
    Bauernhaus Nopp in Oberstraß
    Fahrzeugbrand an der Mariahilf-Kreuzung
    1975 Holzhaus Mittermayr in Pesenbach
    Bienenhütte in Lacken
    1976 Bauerhaus Wiesinger in Lacken
    Bauernahus Lugmayr in Freudenstein
    1977 Brandeinsatz in Lacken, Schöbinger
    1978 Möbelfrabrik Klinger in Aschach (Großbrand)
    1979 Stärkefabrik in Aschach
    1980 Möbelfabrik Klinger in Feldkirchen
    Anliegen Aigner, Oberlandshaag
    1981 Scheune des Landesgutes Bergheim
    1982 Haus Hörleinsberger in Audorf (Glimmbrand im Heizraum)
    Haus Zeitlhofer in Pesenbach (Glimmbrand)
    1983 Lastwagenbrand in Lacken
    Motorbootbrand in Laandshaag
    1984 Möbelfabrik Klinger in Feldkirchen (Glimmbrand im Sägespänesilo)

    Neben diesen Brandeinsätzen wurden in den letzten zehn Jahren 174 technische Einsätze durchgeführt, wobei zu erwähnen ist, dass diese Einsätze zwischen 1974 (von fünf) und 1983 (auf 49) um das Zehnfache gestiegen sind.
    Am 7. u. 8. Juli 1984 feierte die FF Feldkirchen ihr 85-jähriges Bestandsjubiläum. Um der Bevölkerung einen Einblick in die Geschichte zu geben wurde eine Festschrift mit umfangreicher Chronik verfasst. Kommandant Augendopler und sein Schriftführer Josef Hintringer verbrachten viele Stunden damit, diese Broschüre zu verfassen. Mit dem 85-Jahr-Jubiläum fand auch der Abschnittsbewerb in Feldkirchen statt. Als Bewerbsplatz wurde der Schulsportplatz auserkoren.120 Gruppen nahmen an diesem Bewerbteil. Am Abend konnten wir uns über einen guten Besuch beim Sommernachtsfest freuen. Am Sonntag wurde eine Feldmesse zelebriert. Seitens des Landes OÖ wurde Kommandant Franz Augendopler und dem ehemaligen Kommandanten Karl Luger sen. das Verdienstkreuz Stufe III verliehen. Gerätewart Karl Luger jun., Lotsenkommandant Johann Riefellner und Schriftführer Josef Hintringer wurden von Bez. Kdt. OBR. Gielge mit der Bezirksmedaille in Gold für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen geehrt.

    Am 23.April 1985 gab es Brandalarm bei der Möbelfabrik Klinger. Unsere Feuerwehr rückte mit 10 Mann aus und konnte durch rasches Einschreiten größeren Schaden verhindern.Insgesamt wurden 60 Arbeitsstunden geleistet. Nur wenige Monate danach (am 24.August `85) brannte es wieder bei Fa. Klinger. Auch diesmal hatte die Feuerwehr den Brand rasch im Griff, nur gab es schon zu Bedenken, dass zweimal binnen weniger Monate die Möbelfabrik Einsatzgrund war. Es fand daraufhin eine Dienstbesprechung im GH Augendopler statt. Themen dieser Versammlung waren der Einsatzverlauf der vergangenen zwei Einsätze, und weitere Vorgehensweisen

    Im Jahr 1987 beschloss das Feuerwehrkommando den Bewerb um die Bezirksplakette in Bronze und Silber zu absolvieren. Nach intensiver Vorbereitung nahmen im Juni die Bewerter des Bezirkes unter Vorsitz von Bez. Kdt. OBR Gielge die Prüfung ab. Kommandant Augendopler und sein Team durften sich über den Erwerb der beiden Plaketten freuen. Bei der darauffolgenden Kommando-Sitzung wurde beschlossen noch im selben Jahr die „Goldene“ zu versuchen. Seitens des Bez.-Feuerwehrkommandos wurde der Prüfungstermin auf Mitte Oktober festgesetzt. Die Feuerwehr Feldkirchen arbeitete eine Großübung in der Maschinenhalle beim Leitner Leopold in Hofham aus. Der Bewerb wurde Dank des großen Engagements der Gruppen ein voller Erfolg und unsere Feuerwehr erhielt auch noch die Bezirksplakette in Gold.

    Im Jahr 1988 standen Kommando-Wahlen ins Haus. Nach 15 Jahren Amtszeit gab Kommandant Franz Augendopler bekannt, nicht mehr für eine weitere Periode zu kandidieren. Nach längerer, mühsamer Suche durch den Wahlausschuss wurde Felix Knoll als Nachfolger nominiert.

  • 8. Kommandant Johann Watzl

    Am 30. Mai 1963 übernahm Johann Watzl die Stelle des Feuerwehrkommandanten.

    Das neugewählte Kommando:
    Kommandant Johann Watzl, Audorf 7
    Kommandantenstellvertreter Karl Luger sen., Weidet 10
    Kassier Friedrich Rechberger, Audorf 9
    Schriftführer Franz Hinterberger, Audorf 20
    Zeugwart Rudolf Berger, Feldkirchen 40
    Zugskommandant Johann Baumgartner, Audorf 19
    Lotsenkommandant August Brandstätter, Feldkrichen 19

    In den Jahren 1963 und 1964 fanden zahlreiche Übungen statt. man erprobte mit anderen Feuerwehren eine Wasserzubringung über längere Strecken und Steigungen.

    Die reperaturbedürftige Tragkraftspitze RW 80 wurde durch eine neue der Type VW TS 75 ersetzt. Die Bevölkerung leistete dazu einen nennenswerten Beitrag.

    Damals begannen auch Besprechungen und Planungen für eine neues Zeughaus, schließlich einigte man sich, dieses in den Gemeindehausbau einzuplanen. Unter Kommandant Watzl konnte die FF Feldkirchen im Jahre 1967 in das neue Zeughaus übersiedeln.

    Im Mai 1968 wurde das Kommando neu gewählt:
    Kommandant Johann Watzl
    Kommandantstellvertreter Franz Schned, Weidet 6
    Schriftführer Franz Hinterberger, Audorf 20
    Kassier Erich Taxler, Audorf 16
    Zeugwart Rudolf Berger, Feldkirchen 40
    Zugskommandant Johann Baumgartner, Audorf 19
    Lotsenkommandant August Brandstätter, Feldkirchen 19

    Im Dezember 1971 kaufte die Feuerwehr Feldkirchen von der FF Niederwaldkirchen ein Rüstfahrzeug der Type Ford FK 1000 zu einem Preis von S 13.000,-, im Jahre 1972 wurden zwei RUderzillen und ein Zillenanhänger angeschafft.

    Eine Großübung fand am 30. April 1973 in der Ortschaft Weidet statt. Als Brandobjekt nahm man die Liegenschaft des Herrn Rechberger (Nöbauer) in Weidet an. An der Großübung nahmen die Feuerwehren Bad Mühllacken, Mühldorf und Feldkirchen teil. Kommandant Watzl konnte den Landesfeuerwehrarzt Dr. Hans Böhme, Bezirksfeuerwehrkommandant Günther Gielge, Abschnittsfeuerwehrkommandanten Rabeder, die Hauptamtswalter Rammerstorfer, Erich Fritz und Witthalle sowie Bezirksinspektor Hermann Fleischanderl und die Kommandanten der teilnehmenden Feuerwehren begrüßen.

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Watzl:
    1963 Anwesen des Franz Spitaler in Goldwörth
    1966 Autobusbrand in der Cato- Schottergrube
    Anwesen des Heinrich Böck in Pesenbach
    1968 Anwesen der Juliane Berger in Audorf
    1971 Wirtschaftsgebäude der Maria Eichler in Lacken
    Wirtschaftsgebäude des Georg Sprengseis in Feldkirchen

  • 7. Kommandant Karl Luger

    Am 14. November 1953 endete die provisorische Amtszeit des Karl Luger, und er wurde bei der Wahlversammlung einstimmig zum Kommandanten gewählt. Luger war in seiner Amtszeit auch Pflichtbereichskommandant für die Gemeinde Feldkirchen.

    Das neugewählte Feuerwehrkommando sah folgendermaßen aus:
    Kommandant Karl Luger, Weidet 10
    Kommandantstellvertreter Josef Neubauer, Feldkirchen 8
    Schriftführer Johann Preining, Feldkirchen 20
    Zugs- und Lotsenkommandant Karl Wögerer, Feldkirchen 16
    Kassier Alois Kitzberger, Feldkirchen 37
    Zeugwart Rudolf Berger, Feldkirchen 40

    In der darauffolgenden Jahreshauptversammlung vom 21. März 1954 wurde ausdrücklich auf die Notwendigkeit der Renovierung oder eines Neubaus des Zeughauses hingewiesen.

    Bilder vom Hochwasser im Jahr 1954

    Eine große Anforderung stellte das Hochwasser im Jahre 1954 an die Feuerwehrmänner von Feldkirchen, war doch die Hälfte der Feuerwehrkameraden im Hochwassergebiet wohnhaft und damit persönlich betroffen. 41 Mann waren im Einsatz.

    8. Juli: Tagelang fiel Regen. Flüsse und Bäche stiegen. Auch der Pesenbach trat in Mühllacken über das Ufer. Bei der Gumplmayr-Säge half die Feuerwehr Holz wegräumen. Aus verschiedenen Häusern wurden Möbel geborgen, und dann fuhr die Wehr nach Pesenbach. Beim Plöderl stand das Vieh schon knietief im Wasser. Es wurde zu einem vom Hochwasser noch nicht berührten Bauern gebracht.

    9. Juli: Hochwasseralarm: Die Donau stieg weiter. Mittags wurde beim Gattereder in Hofham das Vieh ausgebracht, abends auch in Ach und Au. Feuerwehrmänner brachten das Vieh fort. Manche Wege waren überschwemmt. Nun rächte sich, dass die Russen nach 1945 das Wegbringen oder die Zerstörung aller Zillen in den Donauufergebieten verlangt hatten. Sie hatten damit die Fluchtmöglichkeit über die Donau nehmen wollen. Am Abend des 9. Juli brachte man aus Höfen in Weidet das Vieh in Sicherheit. Der Pfarrhof und andere Gebäude, wie auch der Meirhof in Bergheim, nahmen das Vieh auf. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

    10. Juli: Feuerwehrmänner bauten Behelfsbrücken, um in einzelnen Häusern das Vieh auf den Überbooten von Ställen oder Scheunen zu bringen. Mit Zillen der Strombauleitung wurden den vom Hochwasser eingeschlossenen Menschen Trinkwasser, Brot und andere Lebensmittel und Rauchwaren zugestellt.

    11.Juli: Eine große Hilfe war es, als mittags ein kleines Gendarmarie-Motorboot mit einem Offizier und mehreren Männern eintraf. Mit diesem Boot konnte man die Flächen zwischen Oberlandshaag und Ottensheim befahren. In Feldkirchen waren neben den fünf heimischen auch viele auswärtige Wehren tätig.

    12. Juli: Die Donau fiel, Versorgungsfahrten standen an der Tagesordnung. In den folgenden Tagen kamen verschiedene Persönlichkeiten, um sich an Ort und Stelle über das Ausmaß des Hochwassers zu informieren. Einen schweren Unfall beim Einsatz der Feuerwehr gab es, als Herr Fink aus Linz einen Kraftfahrer über die überfluteten Felder lotsen wollte. Viele Keller und Silos wurden ausgepumpt.

    Im Oktober 1954 kaufte man eine Alarmsirene, die am damaligen Raiffaisenkassengebäude montiert wurde.

    Das Kommando suchte am 19. März 1955 für jene 41 Feuerwehrkameraden, die sich beim Hochwasser aktiv beteiligt hatten, beim Amtt der OÖ. Landesregierung um die Hochwassermedaille an, die den Kameraden später verliehen wurde.

    Bedauerlich war es, dass im April 1955 unser Feuerwehrauto wieder außer Dienst gestellt werden musste. Man schaffte einen Feuerwehranhänger an, der mittels Traktor gezogen wurde. Das Fahrgestell fertigte Schmiedmeister Josef Neubauer, den Aufbau Wagnermeister Josef Peherstorfer an.

    Im August 1955 endete eine Episode in der Geschichte der Feuerwehren des Mühlviertels. Infolge des Staatsvertrages war die Zweiteilung unsere Heimatlandes des Oberösterreich aufgehoben, damit wurde auch dem Bestand der Zivilverwaltung Mühlviertel ein Ende gesetzt. Für alle Feuerwehren gilt seither ausschließlich das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich als übergeordnete höchste Feuerwehrdienststelle.

    In Zusammenarbeit mit der Brandverhütungsstelle der Gemeinde und der Feuerwehr wurden folgende Löschbrunnen errichtet: für das Gebiet Oberweidet zwei Löschbrunnen, für Mitter- und Unterweidet je einen Brunnen, in der Ortschaft Audorf ein Brunnen und für das Gebiet Feldkirchen ebenfalls ein Brunnen.

    Im Jahre 1956 drohte durch einen Eisstoß abermals die Gefahr, dass Gehöfe in unserem Löschbereich überflutet werden.

    Am Morgen des 20. März 1956, nach Bekanntwerden durch den Rundfunk, wurde in Feldkirchen die Sirene ausgelöst und die Bevölkerung gebeten, sich bei den Bergungs- und Räumungsarbeiten zu beteiligen. Die FF- Feldkirchen versammelte sich beim Zeughaus, von wo um ca. 7.30 Uhr in das Einsatzgebiet Weidet mittels Rüstwagen und Traktor gefahren wurde. Der Auftrag war, die Keller vor Eindringen des Wassers zu räumen, das Vieh in Sicherheit bringen und Hausratgegenstände, die durch das Hochwasser gefährdet erschienen, zu bergen. Somit wurden alle Vorkehrungen getroffen, bereits vor der Überflutung des gefährdeten Gebietes die Sachwerte sicherzustellen. Der Einsatz ging reibungslos vor sich. Bemerkenswert war die aufopferungsvolle Mitarbeit der jungen Feuerwehrkameraden. Die hielten auch bis ca. 22 Uhr für den fall eines dringenden Einsatzes Bereitschaftsdienst.

    Im Dezember 1962 wurde ein Feuerwehrauto der Type VW um S 4.000,- vom Landesfeuerwehrkommando angekauft. Der Feuerwehranhänger war dadurch außer Dienst gestellt.

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Luger:
    1956 Lagerschuppen des Roman Kneidinger in Feldkirchen
    1958 Wirtschaftstrakt und Abstellhütte des Anton Kary in Oberlandshaag
    1959 Anwesen des Josef Mayr in Oberlandshaag
    1961 Werkstättentrakt des Leopold Rammerstorfer in Mühllacken

  • 6. Kommandant Alois Knögler

    Auf Wunsch der Gemeinde und zahlreichen Feuerwehrkameraden wurde Alois Knögler anlässlich einer Vollversammlung im Gasthaus Thalhammer von Bürgermeister Huemer angelobt. Alois Knögler setzte die Bedingung, dass ihn Lehrer Rudolf Meinhart als Schriftführer weiterhin unterstützen solle. In seiner Antrittsrede gab Kommandant Knögler die Aufstockung des aktiven Mitgliederstandes (die Jugend sollte besonders angesprochen werden), sowie eine bessere Wasserversorgung im Löschbereich Feldkirchen als seine wichtigsten Vorhaben bekannt.

    In der angeführten Vollversammlung wurde folgendes Kommando gewählt:
    Kommandant Alois Knögler
    Kommandantstellvertreter Karl Wögerer
    Zugskommandant Karl Luger
    1. Brandmeister Josef Neubauer
    2. Brandmeister Alois Putz
    1. Schriftführer Rudolf Meinhardt
    2. Schriftführer Rudolf Putschögl
    Kassier Fanz Mittermayr
    Zeugwart Heinrich Ktzberger
    Kraftstoffwart Karl Gattringer
    Sanitäter Dr. Leopold Atzmüller
    August Brandstätter

    Viele Feuerwehren äußerten den Wunsch, in der eigenen Wehr einen Rettungsdienst einzurichten, um bei eventuellen Unfällen im Brand- und Rettungsdienst sofort Hilfe leisten zu können. Daher erklärte sich das Rote Kreuz bereit, Kurse für Feuerwehrmänner abzuhalten.

    Am 19. März 1952 verstarb Kamerad Rudolf Meinhardt. In ihm verlor die Feuerwehr Feldkirchen einen verdienstvollen Schriftführer.

    Brandeinsätze unter Kommandant Knögler:
    1950 Bauernhaus Franz Allerstorfer in Freudenstein

    In der Jahreshauptversammlung im Mai 1952 legte Kamerad Knögler die Funktion als Kommandant zurück. Karl Luger wurde vorübergehend zum neune Kommandanten ernannt.

  • 5. Kommandant Josef Erlinger

    In Feldkirchen war es Josef Erlinger, Bauer in Audorf, der als erster Kommandnt nach dem Krieg die Bereitwilligen sammelte.

    Er war auch Vizebürgermeister der Gemeinde Feldkirchen von 1946 – 1955.

    Brandeinsätze unter Kommandant Erlinger:
    1945 Bauernhaus Johann Rechberger in Unterlandshaag
    1947 Scheune des Johann Hammerschmied in Lacken
    Bauernhaus Sattelberger (Gattringer) in Oberwallsee
    Haus des Franz Hengstschläger (Pramreiter) in Unterhart
    1949 Scheune des Johann Geßl in Freudenstein

  • 4. Kommandant Stefan Neubauer

    Stefan Neubauer, Schmiedemeister hatte als Schriftführer Lehrer Rudolf Meinhardt an seiner Seite. Beide Herren waren bestrebt, trotz der geringen Mittel, die Feuerwehr aus allen Balleinnahmen, den Mitgliedsbeiträgen und Spenden zuflossen, die Feuerwehr auszubauen. Rüstwagen und Leiter, zwar alt, aber ausbaufähig, kauften sie von der FF Schulberg in Linz. Es wurden damals sehr viele Feuerwehrübungen abgehalten. Als Symbol treuen Kameradschaftsgeistes erhielt die Feuerwehr eine Fahne, die am 9. Juli 1933 geweiht wurde.

    Beim Rauhnachtschießen im Dezember 1933 fiel ein glühender Stoppel auf ein Strohdach. Die Bauernhäuser Gattringer und Zauner in Oberndorf brannten bis auf die Grundmauern nieder.

    Gemeindearzt Dr. Treiblmayr lud als Wehrarzt für den 18. März 1936 die Feuerwehren von Feldkirchen zu einem Rettungskurs ein. Von allen Wehren der Gemeinde kamen Abordnungen.

    Zu einer Gesamtübung der Wehren Feldkirchen, Mühllacken und Mühldorf am 11. Oktober 1936 erschienen der Landesfeuerwehrkommandant Josef Pointner, Feuerwehrinspektor Neumayr, Kresileiter Franz Hartl, und Bezirkswart Günther Gielge. Die Wasserbeschaffung bereitete große Schwierigkeiten. Wohl wurden die sogenannte Binderlacke (gegenüber Wögerer) und die Dopplerlacke in Audorf zur Speisung der Pumpen benützt, da aber keine dieser Gruben einen ständigen Zufluss hatte, waren sie bald ausgepumpt. Weil eine Zuleitung von der Donau zu lang ist, wurde versprochen, für die Schaffung zweckmäßiger Wasserentnahmequellen Beihilfen zu erwirken.

    Für den 31. Jänner 1937 lud die Bezirksführung die Feuerwehren zu einem Rettungstag ein. Obermedizinalrat Dr. Guggenberger hielt den Vortrag.

    Es gab sehr viele Zuschauer, als am 20. Juni 1937 die Wehren von Feldkirchen, Mühllacken, Landshaag und Aschach mit Motor- und Handdruckspritze in Landshaag eine Übung abhielten.

    Brandeinsätze unter Kommandant Neubauer:
    1928 Haus August Wiesmayr in Freudenstein
    Scheune, Wirtschaftsgebäude und Mühle Niederleitner in Mühllacken
    1929 Anwesen Maria Klinginger in Audorf
    1931 Bauernhaus Alois Rammerstorfer in Oberstraß
    1932 Haus Enzenhofer in Oberstraß
    1936 Eidendorfer-Häusl (Gattringer) in Oberwallsee
    1937 Bauernhaus Schmaranzer in Lacken

    DIE ZEIT DES 2. WELTKRIEGES

    Am 29. Mai 1938 wurden die Feuerwehren des Bezirkes zu einem Bezirksverbandstag einberufen. Den Vorsitz führte der Bezirkskommandant Franz Hartl, Gemeindesekretär in Gramastetten. Den Anwesen wurde mitgeteilt, dass in Zukunft die Wehren nicht mehr Vereine im üblichen Sinne seien, sondern “Körperschaften des öffentlichen Rechtes mit Polizeigewalt”. Die neue Feuerpolizeiordnung brachte auch sonst noch allerlei Änderungen. Die wichtigste Neuerung wurde am 4. September 1938 den fünf Feuerwehren bei einer gemeinsamen Sitzung mitgeteilt: In Hinkunft gibt es in jeder Gemeinde nur mehr eine Wehr, die bisherigen fünf Wehren gelten als fünf Löschzüge.

    Zum Kommandanten der Gemeindewehr wurde Johann Gattringer, Bauer in Oberndorf, bestellt. Sein Vertreter war Michael Malfent, Bauer in Oberlandshaag.

    Bisher hatte jede einzelne Wehr getrachtet, durch Bälle, Sommerfeste und andere Veranstaltungen das für die Ausrüstung notwendige Geld aufzutreiben. Nun war die Ortsgemeinde verpflichtet, für die Bedürfnisse der Wehr aufzukommen. Zwei Umstände standen dem weiteren Ausbau der Wehren im Wege. Erstens konnte eine Landgemeinde in der damaligen Zeit wenig Geld zur Verfügung stellen, weil sie für die Erhaltung der Straßen, die Ausgestaltung der Schulen und für Fürsorgeleistungen kaum ausreichend Mittel aufbrachte. Zweitens stellte der zweite Weltkrieg die Gemeinde vor andere Aufgaben. Die Einberufungen zum Heer lichtete die Reihen der einsatzfähigen Kameraden so sehr, dass ein Erlass ankündikte, im Ernstfall zur Bekämpfung von Bränden auch Frauen verpflichtet werden.

    Nach dem Kriege hob die Zivilbehörde die Zusammenfassung der fünf Wehren in Feldkirchen zu einer Wehr wieder auf.

  • 3. Kommandant Josef Leitner

    Am 19. Oktober 1924 wurden 13 Männer der Feuerwehr Feldkirchen feierlich dekoriert. Das Fest anlässlich des 25 jährigen Bestandes der Wehr feierte man am 04. Juli 1925. 25 auswärtige Wehren mit zwei Musikkapellen kamen nach Feldkirchen.

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Leitner:
    1924 Haus Alois Plakolm in Freudenstein
    Haus Josef Hofer in Bergheim
    1925 Haus “Hoisn” in Bergheim
    1926 Haus Johann Straßer in Mühldorf
    Heustadl Franz Schober in Unterlandshaag

  • 2. Kommandant Karl Mayr

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Karl Mayr:
    1916 Bauernhaus Koppeneder in Oberwallsee
    1917 Weilmerhaus (Allerstorfer) in Freudenstein
    1918 Bauernhaus Johann Brandstetter in Pesenbach
    1919 Haus des Florian Prischl in Pesenbach
    Häuser des Johann Wolkerstorfer und Juliane Wiesinger, Oberwallsee
    Bauernhaus Josef Lindenbauer in Weidet
    Haus Franz Häusler in Vogging
    1920 Haus Matthias Reisinger in Bergheim
    1921 Bauernhaus Ferdinand Niedermayr in Oberlandshaag

    Der Nachfolger von Karl Mayr war im Jahre 1922 Josef Leitner (“Bauer in Hofham”), der 1911 aus Niederwaldkirchen nach Feldkirchen gekommen war.

  • Die Entstehung der FF Feldkirchen

    Leider besteht keine Chronik der FF Feldkirchen. Restbestände eines Schriftverkehrs,sowie mündliche Überlieferung, die noch im Gedächtnis der Leute verankert sind, bilden die Unterlagen für diesen Überblick seit dem Bestehen der FF Feldkirchen.

    Hauptsächlich stützten wir uns auf den Bericht über die Feuerwehr im „Heimatbuch Feldkirchen“ von Bürgermeister Fritz Huemer und den Brandberichten des Gendarmeriepostens Feldkirchen.
    Der Großbrand im Jahre 1864, dem der Ort Feldkirchen beinahe gänzlich zum Opfer fiel, dürfte der Anlaß gewesen sein, eine Feuerwehr zu gründen. Oberlehrer Franz Reiter gelang es, einen Kreis von Männern zu finden und sie für den Gedanken zu gewinnen, auch in Feldkirchen eine Feuerwehr auf freiwilliger Basis zu gründen.

  • Der Gründer – 1. Kommandant Franz Reiter

    Als Gründungstag ist der 10. September 1899 festgehalten. Die erste und wohl wichtigste Aufgabe nach erfolgter Gründung war, eine personelle Organisation aufzubauen.

    Die Mitglieder des 1.Feuerwehrkommandos waren:
    Franz Reiter, Oberlehrer
    Matthias Altreiter, Schmiedemeister
    Johann Althuber, Bäcker und Gastwirt
    Martin Radler, Landwirt
    Franz Scharinger, Gemeindesekretär

    Zum ersten Feuerwehrkommandanten wählte man Oberlehrer Franz Reiter. Er wurde am 11.Februar 1846 in Ottensheim geboren. Nach Anstellungen in Hofkirchen an der Trattnach und Haag am Hausruck kam er im Jahre 1880 nach Feldkirchen. Er war ein sehr angesehner und geschätzter Schulleiter. In Feldkirchen schuf er sich und seiner Familie ein schönes Heim. Da er mehrere Joch Grund besaß, betrieb er auch eine Kleinlandwirtschaft. Oberlehrer Reiter war es, der die Gemeinde veranlaßte, ein Zeughaus in Form einer Holzhütte zu bauen.

    Nach dem Ableben Franz Reiters am 16.Jänner 1916 übernahm Bürgermeister Karl Mayr das Kommando der Wehr.

    Brandeinsätze unter dem Kommandanten Reiter:
    1903 Stall des Mairhofes Bergheim
    1903 Radlergut in Hofham
    1909 Leitnergut
    1909 Lugmayr (Bachl) in Freudenstein
    1910 Labauerngut in Audorf