Das Auffinden von Glutnestern, sowie einer vermissten Person waren die beiden Hauptthemen der diesjährigen Atemschutzwoche, welche wieder von 14. bis 18. Oktober stattfand. Die Atemschutzwoche dient vorwiegend als Weiterbildung unserer Atemschutzgeräteträger, aber auch um sicherzustellen, dass jeder von ihnen die Gelegenheit erhält die vorgeschriebene Anzahl von 2 Übungen einzuhalten.

Aufgabe 1 – Personensuche

Bei der ersten Aufgabe ging es auch den Dachboden unseres alten Feuerwehrhauses, wo sich auch unsere Atemschutzstrecke befindet. Auf dem Dachboden galt es eine bewusstlose Person zu finden und zu retten. Bei dieser Person handelte es sich um einen Kameraden der eigenen Feuerwehr, was das Szenario noch realistischer erschienen ließ.

Die Schwierigkeit bestand darin eine geeignete Suchstrategie für den verwinkelten Dachboden zu entwickeln. Mit der Leine gesichert, ging es für die Trupps los und die vermisste Person konnte jedes Mal schnell lokalisiert werden. Mittels Tragetuch brachte man diese dann in Richtung Ausgang.

Aufgabe 2 – Glutnester Suche

Bei Aufgabe zwei gingen die Teilnehmer in die Atemschutzstrecke. Dort versteckten die beiden Übungsbeobachter Mario Parsch und Christoph Wögerer jeweils 3 Wärmepads, die Glutnester symbolisierten. Mittels Wärmebildkamera galt es diese „Glutnester“ ausfindig zu machen und an die Beobachter zu übergeben. Nach jedem Auffinden erfolgte ebenso ein Funkspruch an den Gruppenkommandanten.

Ziel dieser Übung war es den richtigen Umgang mit der Wärmebildkamera zu beüben. Da die Wärmepads sehr klein sind und in unserer Atemschutzstrecke genügend Winkel und Ecken sind wo man diese verstecken kann, war dieses Szenario für unsere Trupps sehr fordernd. Um die Übung zusätzlich noch ein bisschen schwieriger zu gestalten, gingen die Kameradinnen und Kameraden mit Strahlrohr und Schlauch durch die Strecke. Nichtsdestotrotz meisterten alle die beiden Szenarien sehr zufriedenstellend.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unserem Atemschutzwart Mario Parsch, sowie seinem Stellvertreter Christoph Wögerer für die Ausarbeitung der Atemschutzwoche. Wie oben erwähnt stellt diese einen wichtigen Punkt in der Weiterbildung unserer Atemschutzträger dar.