Seit 2012 veranstaltet die FF Tragwein den Jugendcup, zu dem sie die Feuerwehrjugendgruppen quer durchs Bundesland dazu einladen. Heuer hat auch unsere Jugendgruppe eine Einladung erhalten und der Umstand, dass heuer der Start- und der Schlussläufer im Staffellauf neu sind, hat uns dazu bewogen an diesem Cupbewerb teilzunehmen.

Was ist der Jugendcup?

Der Jugendcup besteht aus einem Teil des Feuerwehrjugendleistungsbewerbes und wird seitens der FF Tragwein in einer spontan zur Verfügung stehenden Hühnerzucht- Halle abgehalten. Er besteht aus 2 Bahnabschnitten: Im Ersten laufen der 2er und der 3er über die Hindernisbahn, betätigen die Kübelspritzen und füllen so die 5 Liter in die Spritzwand. Sobald das Signallicht auslöst, läuft der Staffellauf- Startläufer weg, überwindet die Leiterwand und nimmt das Strahlrohr auf.

Er übergibt es dem Schlussläufer, der zu einem Verteiler und 2 C-Druckschläuchen läuft. Diese kuppelt er zusammen, verbindet eine Kupplung mit dem Verteiler und kuppelt das mitgebrachte Strahlrohr an die verbleibende Kupplung und läuft durchs Ziel.

Unsere Jugendgruppe war mit 2 Teams vertreten, einem Team, wo Mitglieder mit Bewerbserfahrung dabei waren und einem Team, welche dieses Event die ideale Möglichkeit gab unter Wettbewerbsbedingungen die Handgriffe zu festigen. Bewusst wurde im Vorfeld fast nichts trainiert, um den Übungseffekt ausschließlich auf den Cupbewerb zu fokussieren.

Zunächst standen die Qualifikationsläufe an und beide Gruppen machten einen guten 1. Lauf, wenngleich es beim Zusammenkuppeln der Schläuche noch gewaltige Probleme gab. Im zweiten Qualifikationslauf steigerten sich beide Gruppen etwas, sehr zur Freude von Jugendbetreuer Christian Rauch und der Gruppe.

Einzug ins Achtelfinale

Nun folgte die Einstufung: Gruppe 1 wurde in den 1er Cup (der Schnellere) und Gruppe 2 in den 2er Cup (der Langsamere) gesetzt. Es folgte die erste KO-Runde und hier konnten sich beide Gruppen wiederum steigern und das eindrucksvoll: Gruppe 1 war um gut 1 Sekunde und Gruppe 2 sogar um 2,4 Sekunden schneller als im bisherigen besten Versuch.

Gespannt verfolgten die Jugendlichen die Ergebnisse der anderen Teilnehmer auf der Anzeigetafel bis feststand: Beide Gruppen hatten sich für das Achtelfinale qualifiziert. Hier war jedoch Endstation, doch das war nebensächlich. Die Freude über das unerwartet erreichte Achtelfinale und die Erkenntnisse, die bei diesem Bewerb in Blickrichtung Trainingsbetrieb gewonnen wurden, überwog.

Im Endklassement wurde es ein 11. bzw. 12. Rang beim Jugendcup in Tragwein.