Zur letzten Übung vor der Sommerpause luden Kommandant Stefan Magauer und Lotsenkommandant Lukas Reisinger am Dienstag, 22. Juni 2021 ein. Thema der Übung war der Brandeinsatz. Auch wenn bereits vor wenigen Wochen eine Brandeinsatzübung gemeinsam mit der FF-Mühldorf stattfand, war die Übung wichtig, da dies unsere Kernaufgabe als Feuerwehr ist. Als Übungsobjekt diente diesmal die zum Feuerwehrhaus angrenzende Baustelle der Neuen Heimat.

Brandeinsatz auf Baustelle

Das Szenario stellte sich so dar, dass auf der Baustelle einer der Arbeiter seinen PKW parkte welcher daraufhin Feuer fing, während der Arbeiter im Baucontainer war. Sofort verständigte dieser die Feuerwehr. Aufgrund des kurzen Anfahrtsweges war diese innerhalb von Minuten da und versuchte sofort mittels HD-Rohr den Brand einzudämmen. Währenddessen rüsteten sich die Atemschutzträger aus und ein Schaumrohr wurde vorbereitet. Aufgrund des Baustellenbetriebes am nächsten Tag verzichtete man darauf, dass Schaumrohr wirklich in Betrieb zu nehmen. Stattdessen

In diesem Moment berichtete der PKW-Besitzer dem Einsatzleiter, dass er zwei Gasflaschen im Kofferraum habe. Da der PKW soweit gelöscht war, konnte der Atemschutztrupp diese aus dem Kofferraum des Fahrzeugs holen und zum Kühlen weiter weg verbringen. Das Szenario weitete sich insofern aus, als dass die umliegenden Container durch den Brand des Fahrzeuges ebenfalls gelöscht bzw. geschützt werden mussten.

Aufbau der Löschwasserversorgung

Das KLF-A war für die Löschwasserversorgung zuständig. Dadurch, dass der Brand am Ortsrand war, war die Löschwasserversorgung noch gegeben. Mittels Schlauchcontainer (fünf zusammengekuppelte B-Schläuche, welche während der Fahrt ausgelegt werden können) legte die Mannschaft eine Zubringerleitung vom Hydranten beim Feuerwehrhaus. Währenddessen simulierte man noch Schlauchplatzer und andere Schwierigkeiten, die auftreten können.

Am Schluss gab es noch eine Nachbesprechung, wo Verbesserungsvorschläge, aber auch Lob an die Teilnehmer ausgesprochen wurde. Wir bedanken uns bei den beiden Übungsleitern für die Ausarbeitung, sowie die Organisation der Übung. Ein weiterer Dank gilt der Neuen Heimat für die Möglichkeit, auf der Baustelle zu üben.