Von 4. bis 8. Oktober 2021 war es für unsere Atemschutzgeräteträger wieder soweit: Die Atemschutzwoche stand an. Atemschutzwart Stv. Christoph Wögerer kombinierte mehrere Themen zu einer Übung. Das bedeutete ein straffes Programm für alle Teilnehmer. Die Atemschutzwoche gibt unseren Kameradinnen und Kameraden, neben dem FIN-Test, die Möglichkeit die Vorgabe von zwei „Einsätzen“ pro Jahr unter schwerem Atemschutz einzuhalten.

Station 1: Türöffnung und Mannschutz

Für die erste Station bereitete Christoph Wögerer eine Türattrappe vor, welche für eine Türöffnungsübung vor einiger Zeit verwendet wurde. Auch für diese Übung war sie ideal, da die Türöffnung nicht nur „trocken“ beübt werden konnte. Ziel dieser Station war es wieder ein Gefühl, für die Öffnung einer Tür und die Gefahren zu entwickeln.

Bevor die Teilnehmer durch die Tür gingen, kontrollierte einer der Kameradinnen und Kameraden die Temperatur der Tür mittels Wärmebildkamera. Anschließend galt es die Tür aus sicherer Entfernung zu öffnen. Hierfür nutzten die Trupps verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise die Feuerwehraxt oder die Bandschlinge. Währenddessen gab man kurze Wasserstöße in den „Brandraum“ ab, um diesen zu kühlen.

Als der Weg sicher schien, gingen die Trupps weiter vor. Christoph Wögerer gab kurz darauf das Kommando „Flashover“ und der Strahlrohrführer schützte seinen Trupp mit der Mannschutz-Funktion. Bei dieser Station wechselte man nach jedem Durchgang die Funktion der einzelnen Atemschutzgeräteträger.

Station 2: Personenrettung und Einsatzhygiene

Der zweite Teil des Szenarios fand auf unserer Atemschutzstrecke im alten Feuerwehrhaus statt. Den Weg dahin legten die Teilnehmer zu Fuß zurück. Dort angekommen teilte Ausbilder Christoph Wögerer mit, dass sich in der Atemschutzstrecke eine Person befindet, die schnellstmöglich gerettet werden musste.

Der Großteil der Trupps arbeitete dieses Szenario sehr gut ab, wobei sich viele trotzdem für die Rettung mittels Rettungstuch entschieden. Um den Rückweg etwas schwieriger zu gestalten, wurde die Tür verschlossen und die Atemschutztrupps mussten die Rettung durch einen engen Tunnel durchführen.

Beim dritten Teil des Abends stand die Einsatzhygiene am Programm. Christoph Wögerer rief wieder in Erinnerung wie man Masken und Uniformen nach einem realen Brandeinsatz oder dem Brandcontainer reinigt und desinfiziert.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Atemschutzwart Stv. Christoph Wögerer für die Ausarbeitung der Szenarien und die investierte Zeit. Die Atemschutzwoche ist wichtiger Bestandteil in der Weiterbildung unserer Mannschaft.