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Bei uns in der Feuerwehrjugend werden nicht nur Bewerbe und Leistungsprüfungen großgeschrieben, sondern vor allem Kameradschaft und die Vorbereitung auf den Aktivdienst. Aus diesem Grund trat Jugendbetreuer Christian Rauch an unseren Atemschutzwart Stv. Christoph Wögerer mit der Bitte heran, den Jugendlichen das Thema Atemschutz näher zu bringen. Am 05. März war es dann so weit, dass eine Atemschutzvorstellung für die Jugendgruppe stattfand.

Verschiedenste Aufgaben im Stationsbetrieb

Gemeinsam mit zwei weiteren Kameraden aus dem Aktivdienst hat Christoph Wögerer einen dreiteiligen Stationsbetrieb vorbereitet. Zwei davon fanden im Feuerwehrhaus statt, die dritte auf unserer Atemschutzstrecke im alten Feuerwehrhaus. Damit die Jugendlichen alle Stationen selbst ausprobieren konnten, teilte man die Gruppe in drei Teile.

Die erste Station fand in der Fahrzeughalle statt: Dort erklärte Christoph Wögerer das Atemschutzgerät, den Einsatzzweck und wichtige Hinweise dazu. Alle Anwesenden lauschten dabei sehr aufmerksam und interessiert. Anschließend durfte jede/jeder der Jugendlichen noch das Atemschutzgerät ausprobieren.

Die Jugendlichen im „Atemschutzeinsatz-Light“

Bei der zweiten Station wurde aus der Theorie eine vereinfachte Praxisversion. Florian Kneidinger betreute die zweite Station im Schulungsraum, wo verschiedene Gegenstände versteckt waren. Um das Ganze schwieriger zu gestalten, gab es verschiedenste Hindernisse zu überwinden.

Der Parcours musste mit der Atemschutzmaske, aber ohne Gerät absolviert werden. Damit das reale Einsatzgeschehen nachvollzogen werden konnte, bekamen die Jugendlichen auf die Maske Netze die den Rauch und damit einhergehend die schlechte Sicht simulieren sollten.

Action auf der Atemschutzstrecke

Der dritte Teil führte mit dem TLF-A zur Atemschutzstrecke in unserem alten Feuerwehrhaus. Da eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto immer aufregend ist, gab es eine extra Runde auf dem Weg dorthin. In der Atemschutzstrecke waren verschiedenste Gegenstände versteckt, die es zu finden galt.

Teils waren auch etwas schwerere Gegenstände wie Kanister versteckt, wo es notwendig war, zusammen zu helfen, um diese ins Freie zu bringen. Gegenseitige Unterstützung war auch beim Überwinden der Hindernisse notwendig, da die Durchgänge vom ersten in das zweite Geschoss für erwachsene Personen gebaut sind. Als zusätzliche Schwierigkeit war hin und wieder der Rückweg plötzlich versperrt, wodurch ein anderer Ausweg gefunden werden musste.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten die Aufgaben mit Bravour. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Christoph Wögerer und seinem Team für die Ausarbeitung und Abhaltung der Übung. Die Jugendlichen waren bei allen Stationen mit großer Begeisterung mit dabei. Natürlich kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz, wobei sich alle einig waren, dass die Station auf der Atemschutzstrecke die Beste war.

Weitere Fotos zur Atemschutzvorstellung gibts auf unserer Flickr-Seite!