Am 13. April waren die Mitglieder des Kommandos und des erweiterten Kommandos dazu eingeladen, im Rahmen einer Betriebsbesichtigung das neu errichtete Werk II der Next Generation Recyclingmaschinen GmbH zu begutachten. Besonderes Augenmerk legte man hierbei auf das Thema Brandmeldezentrale, Brandmelder und eventueller Gefahrenquellen die für uns als Feuerwehr relevant sein können.

11.000 Quadratmeter Fläche

Das neue Gebäude, das im Osten von Werk I steht, misst in Summe 11.000 Quadratmeter. Diese Fläche teilt sich auf zwei Produktionshallen auf, die jeweils an beiden Seiten entlanglaufen und 130 Meter lang sind. In der Mitte des riesigen Komplexes befinden sich die Aufenthaltsräume und Konstrukteur Büros. Die Bauzeit belief sich auf ca. ein Jahr.

In Summe arbeiten an den Standorten in Feldkirchen an die 60-70 Personen. Im Zuge des Neubaus achtete man vor allem darauf, dass ein gut durchdachter Produktionsprozess gewährleistet werden kann. An diesem neuen Standort baut das Unternehmen Kunststoffrecyclingmaschinen die man weltweit vertreibt.

Das Werk II ist mittlerweile der fünfte Standort des Unternehmens. Neben dem Werk I – ebenfalls in Feldkirchen – gibt es noch Niederlassungen in Amerika, China und Malaysia.

Hochmoderner Komplex

Bei der Betriebsbesichtigung merkte man eins ganz deutlich. Im Zuge des Neubaus achtete man auf höchste Sicherheitsstandards. Dies zeigt sich bereits bei den Rauchmeldern. Statt der Üblichen verbaute man vor allem in den Produktionsbereichen Ansaugrauchmelder. Diese saugen kontinuierlich Luft ein und überprüfen diese auf Rauchpartikel. Auch in den Büroräumen sind überall Rauchmelder zu finden – ebenso Feuerlöscher.

Gleich zu Beginn der Besichtigung wollten die beiden Mitarbeiter, die uns durch das Werk führten, wissen was wir vom Standort des Sammelplatzes halten. Insgesamt konnte man generell feststellen, dass es ein Austausch auf Augenhöhe war und wir gegenseitig von Meinungsaustausch profitieren konnten.

Betriebsbesichtigungen sind für uns als Feuerwehr sehr wichtig. In Zeiten, wo das Gewerbegebiet rasant wächst, gilt es den Überblick zu bewahren, damit im Ernstfall schnell und effektiv geholfen werden kann. Schwierigkeiten stellen hierbei die Größe und Unterschiedlichkeit der Unternehmen dar. Besonders im Hinblick auf Personenrettungen ist es wichtig, das Gebäude bereits besichtigt zu haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim gesamten Unternehmen für den Einblick in das neue Werk und gratulieren sehr herzlich zu dieser sehr erfolgreichen Unternehmenserweiterung. Ganz besonderer Dank gilt den beiden Mitarbeitern, die unsere Kameradinnen und Kameraden durch das Gebäude führten.

Weitere Fotos gibts auf unserer Flickr-Seite zu sehen!