Datum: 8. Mai 2021 um 20:43
Alarmierungsart: Sirenenalarm
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Mühldorfer Weiher
Mannschaftsstärke: 29
Fahrzeuge: KLF-A, MTF-A, TLF-A 4000
Weitere Kräfte: FF-Bad Mühllacken, FF-Landshaag, FF-Mühldorf, Polizei, Samariterbund Feldkirchen


Einsatzbericht:

Am 8. Mai gegen 20:43 Uhr alarmierte uns die Landeswarnzentrale gemeinsam mit der Feuerwehr Mühldorf zu einem Brand eines Reisighaufens beim Mühldorfer Weiher. Aus bisher ungeklärter Ursache begann ein Teil davon zu brennen und drohte auf den Rest überzugreifen. Die Rauchsäule war bei der Anfahrt bereits aus weiter Ferne sichtbar.

Besonders hervorzuheben ist, dass sich bereits kurz nach dem Sirenenalarm etliche Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrhaus einfanden und ausrückten. So konnten alle drei Fahrzeuge schnell voll besetzt zum Einsatzort ausrücken. Nach Erkundung der Lage entschied sich der Einsatzleiter, aufgrund der Größe des Brandes, auch die Feuerwehren Mühllacken und Landshaag zu alarmieren. Weiters unterstützte noch der Samariterbund Feldkirchen den Einsatz, da vorerst nicht sicher war, ob es auch Verletzte gibt. Der Erstangriff wurde mittels Tanklöschfahrzeug durchgeführt, während die übrigen Mannschaften Saugleitungen aus dem benachbarten Mühldorfer Weiher aufbauten.

Um ein neuerliches Aufflammen des Brandes durch Glutnester zu verhindern, zerlegte ein Landwirt, nach den gröberen Löscharbeiten, mit seinem Traktor den Reisighaufen, den die anwesenden Kameradinnen und Kameraden zwischendurch immer wieder ablöschten. Zu Spitzenzeiten löschten 7 Strahlrohre gleichzeitig und unterstützten damit den schweren Atemschutz. So war es möglich, dass man bereits nach 45 Minuten „Brand aus“ gab. Ein Vorteil bei diesem Einsatz war die sichergestellte Löschwasserversorgung durch den Mühldorfer Weiher, was zum Einen für Sicherheit sorgte, falls der Einsatz länger dauern sollte und zum anderen die Zubringerleitungen nur über einen kurzen Weg gelegt werden mussten.

Nach ca. 3 Stunden konnten die Kameradinnen und Kameraden ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Seitens unserer Feuerwehr waren 29 KameradInnen mit drei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden der übrigen Feuerwehren für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit. Ein weiterer Dank gilt dem Samariterbund für die Unterstützung.