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Datum: 25. Juni 2016 um 21:05
Alarmierungsart: Stiller Alarm
Dauer: 2 Stunden 55 Minuten
Einsatzart: Unwettereinsatz
Einsatzort: Ringstraße
Einsatzleiter: Stefan Magauer
Mannschaftsstärke: 11
Fahrzeuge: KDO, KLF-A


Einsatzbericht:

Kaum waren die Kameraden von ihrem Sturmeinsatz zurück und umgezogen, läutete es an der Haustüre unseres Feuerwehrhauses. Eine Gemeindebewohnerin teilte uns mit, dass bei ihnen zu Hause der Keller aufgrund des Stromausfalles, unter Wasser steht.

Sofort zogen sich alle Kameraden ihre Einsatzbekleidung wieder an und machten sich auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkundete unser Einsatzleiter die Lage: Aufgrund des Stromausfalles funktionierten die Pumpwerke nicht mehr und das gesamte Wasser, welches auf der Straße in den Kanal floß, wurde aus den Waschbecken und Rohren im Keller gedrückt. Die Hausbewohner hatten bereits eine Tauchpumpe im Waschbecken positioniert, welche das nachkommende Wasser aus dem Keller beförderte. Dennoch füllten sich innerhalb kürzester Zeit alle Kellerräume mit Wasser.

Sofort nach Erkunden der Lage wurde begonnen mit einem Nass-Sauger das Wasser abzusaugen. Die Schwierigkeit bei diesem Einsatz bestand darin, dass der Strom für ca. 2 Stunden ausgefallen war und somit die Pumpwerke nicht in Betrieb waren. Demnach drang immer wieder Wasser in den Keller ein worauf das Kommandofahrzeug mit weiteren 3 Personen und einem weiteren Nass-Sauger über Funk angefordert wurde.

Bis zum Eintreffen des zweiten Fahrzeuges wurde mithilfe von Kübeln und 2 Saugern (ein Gerät von uns und eines von den Hausbewohnern selbst) das Wasser aus dem Keller geschafft. Zum Glück funktionierte nach einiger Zeit der Strom wieder und es wurde kein Wasser mehr in die Kellerräume gedrückt.

Zum Schluss wurden nochmals alle Räume mit dem Nass-Sauger abgesaugt um sicherzustellen, dass nirgends mehr Wasser vorhanden war. Zusätzlich wurden den Bewohnern noch 2 Entfeuchtungsgeräte zur Verfügung gestellt, um die Mauern wieder trocken zu bekommen.

Nach knapp 3 Stunden konnte die Mannschaft wieder zurück ins Feuerwehrhaus kehren und ihren Einsatz beenden.