Diese Woche startete bei unserer Feuerwehr die Atemschutzwoche. Im Mittelpunkt stehen heuer besonders realitätsnahe Übungen: Im Ortskern steht uns ein älteres, einstöckiges Wohnhaus zur Verfügung, das ideale Bedingungen für praxisnahe Szenarien bietet.
Unter nahezu echten Einsatzbedingungen werden verschiedenste Situationen trainiert. Dazu zählen unter anderem der Einstieg über ein Fenster mittels zweiteiliger Schiebeleiter, der Innenangriff mit gewaltsamer Fensteröffnung sowie das Suchen, Retten und Bergen von vermissten Personen. Auch das forcierte Öffnen von Türen mit dem Halligan-Tool wird intensiv geübt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel unserer Einsatzfahrzeuge, insbesondere von Tanklöschfahrzeug und KLF. Parallel dazu findet eine Kraftfahrer- und Maschinistenschulung statt. Geübt werden dabei unter anderem das richtige Anfahren, die optimale Fahrzeugaufstellung, die Herstellung der Einsatzbeleuchtung, der Aufbau der Wasserversorgung über Hydranten und Tank sowie der Schutz benachbarter Objekte.
Für unsere Atemschutzträger ist diese Woche auch körperlich fordernd – die Übungen bringen alle ordentlich ins Schwitzen. Zusätzlich wird großer Wert auf korrektes Funkverhalten und die Atemschutzüberwachung gelegt.
Die bisherigen Einheiten zeigen einmal mehr, wie wichtig regelmäßige und praxisnahe Ausbildung ist. Wir sind gut vorbereitet – sowohl körperlich als auch technisch –, um Einsätze sicher und effizient zum Schutz unserer Bevölkerung bewältigen zu können.
Ein besonderer Dank gilt unserem Atemschutzwart Christoph Wögerer und seinem Team für die Planung und Organisation dieser intensiven Übungswoche sowie für den großen persönlichen Einsatz. Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Hausbesitzer, der diese realitätsnahen Übungen ermöglicht hat.