Gestern lud unser Kamerad Christian Rauch zu einer speziellen Übung zum Thema Steigleitung in Gebäuden ein. Dabei wurde dieses wichtige Einsatzszenario sowohl theoretisch als auch praktisch genau unter die Lupe genommen.
Zu Beginn erfolgte eine Begehung des Objekts, um sich einen Überblick über die Gegebenheiten vor Ort zu verschaffen. Besonders wichtig war dabei das Auffinden der Schlauchanschlusskästen sowie das Verständnis der Leitungsführung im Gebäude.
Im Anschluss wurde ein Einsatzszenario aufgebaut. Ein besonderer Fokus lag auf der richtigen Aufstellung unseres Tanklöschfahrzeuges. Dabei wurde darauf geachtet, die Zubringerleitung zur Löschwassereinspeisung möglichst kurz zu halten und gleichzeitig ausreichend Platz für nachrückende Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten.
Der Tank wurde schließlich über eine Flankierschlauchleitung an die Einspeisung der Steigleitung angeschlossen. Die gesamte Anlage wurde mit Wasser gefüllt und im zweiten Obergeschoss ein Schlauchanschlusskasten in Betrieb genommen. Parallel dazu wurden Druckmessungen durchgeführt, um das Zusammenspiel zwischen dem notwendigen Pumpendruck am Fahrzeug und dem tatsächlich ankommenden Druck am Strahlrohr zu analysieren.
Zusätzlich überprüften wir mithilfe unseres Einsatztablets, ob die hinterlegten Daten zur Steigleitung sowie die Wasserentnahmestellen mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen.
Nach rund einer halben Stunde konnten wertvolle Erkenntnisse über den praktischen Einsatz von Steigleitungen im Ernstfall gewonnen werden.
Im Anschluss wurde noch ein zweites Objekt besichtigt, bei dem eine sogenannte Fallleitung vorhanden ist. Hier wurde insbesondere der Einspeisepunkt gesucht und die durch die Tiefgarage verlaufende Leitung genau begutachtet.
Insgesamt war es eine äußerst gelungene Übung mit wichtigen Erkenntnissen rund um das Einspeisen von Steigleitungen und die anschließende Wasserentnahme.
Ein herzliches Dankeschön an Christian („Sbauky“) Rauch für die Vorbereitung und Durchführung dieser lehrreichen Übung.
Ebenso ein herzlicher Dank an das Seniorenheim Feldkirchen sowie an Herrn Kreilhuber für die Unterstützung und die Möglichkeit zur Durchführung dieser Übung.